Die Spieler des Mannheimer HC bejubeln das Tor zum 3:1 © SPORT1

Die Herren des Mannheimer HC gewinnen das Finale gegen Titelverteidiger Rot-Weiß Köln und sind zum ersten Mal Deutscher Feldhockeymeister.

Der Mannheimer UHC feiert seine erste Deutsche Meisterschaft im Herren-Feldhockey. In einem hochklassigen und am Ende dramatischen Finale besiegte Mannheim den Titelverteidiger Rot-Weiß Köln mit 3:2 (2:1).

In der heimischen MHC Arena mussten die Mannheimer zunächst einem Rückstand aufholen. In der 8. Minute foulte Torwart Luca Stumpf den Kölner Christopher Rühr im Strafraum. Den anschließenden Siebenmeter verwandelte Rühr zur Führung.

Mannheimer Doppelschlag vor der Pause

Kurz vor der Halbzeitpause drehten die Gastgeber das Spiel. Zunächst nutzte Tomas Prochazka in der 31. Minute die fünfte Mannheimer Strafecke zum Ausgleich und nur 90 Sekunden später erzielte Luca Müller mit einem Schuss aus der Drehung die 2:1-Führung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte machte Mannheim dort weiter, wo sie die erste Halbzeit beendet hatten. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Timm Haase auf 3:1.

Kölner Aufholjagd reicht nicht

Köln startete noch einmal eine Aufholjagd. Vier Minuten vor Schluss gelang Rot-Weiß durch Tom Grabusch der Anschlusstreffer zum 2:3. Die letzte Spielminute bot Dramatik pur: Dreimal bekamen die Kölner eine Strafecke zugesprochen, zweimal nach Ablauf der regulären Spielzeit. Da sie jedoch keine dieser Ecken nutzen konnten, heißt der neue Deutsche Meister Mannheimer HC.

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