Hockey - Olympics: Day 6
Moritz Fürrste (r.) ist der deutsche Topverdiener für seinen Einsatz in Indien © Getty Images

Im hockeyverrückten Indien gibt es für drei deutsche Nationalspieler ein fürstliches Gehalt. In nur einem Monat verdienen sie bis zu 100 000 Dollar.

Drei deutsche Asse gehen ab Samstag im hockeyverrückten Indien für ein lukratives Monatsgehalt auf Torejagd. Bestverdiener ist dabei Starspieler Moritz Fürste, der für seine Einsätze bei der bis zum 26. Februar laufenden Hockey India League (HIL) 105.000 Dollar (rund 98.000 Euro) kassiert.

Fürste, der bei der Serie 2013 triumphierte, geht für die Kalinga Lancers aus Bhubaneswar an den Start. Die Stürmer Florian Fuchs (rund 90.000 Euro) und Christopher Rühr (rund 70.000 Euro) spielen für Dabang Mumbai beziehungsweise die Ranchi Rays und treffen im Auftaktspiel der HIL im direkten Duell aufeinander.

Rühr fiebert dem Start schon entgegen. "In der HIL zu spielen, wird mir in meiner Karriere sehr weiterhelfen", sagte der hochveranlagte Stürmer, der in diesem Jahr seine Premiere in Indien feiert: "Ich werde unterschiedliche Hockey-Stile kennenlernen und kann durch die Erfahrungen in meinem eigenen Spiel noch schwerer ausrechenbar werden."

Fürste bereits drei Mal dabei

Auch auf das große Zuschauerinteresse und die Erlebnisse abseits des Kunstrasens ist der 23-Jährige gespannt, der in Rio de Janeiro die Bronzemedaille mit der deutschen Nationalmannschaft gewann.

Fürste kennt das Abenteuer in Indien dagegen bereits aus seinen drei vorherigen Teilnahmen. Dennoch ist der Auftritt in diesem Jahr etwas Besonderes für den früheren Welthockeyspieler. "Ich freue mich extrem, weil es für mich das letzte Mal sein wird, dass ich mich mit der Weltklasse messe", sagte der 32-Jährige, der nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro seine Nationalmannschaftskarriere beendet hatte.

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