Oliver Roggisch soll Uwe Gensheimer begleiten, wenn dieser zum Team stoßen will © Getty Images

Die deutschen Handballer starten ohne ihren Kapitän ins WM-Abenteuer. Wegen des Todes von Uwe Gensheimers Vater bleibt auch Teammanager Oliver Roggisch in Deutschland.

von , Michael Prieler

Nach dem Tod seines Vaters steht der Einsatz von Kapitän Uwe Gensheimer im WM-Auftaktspiel der deutschen Handballer auf der Kippe.

Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson reiste am Mittwoch ohne den Linksaußen ins nord-französische Rouen, wo am Freitag (17.45 Uhr im LIVETICKER) die Partie gegen Ungarn steigt.

"Uwe hat alle Zeit der Welt. Die Entscheidung trifft er ganz alleine", sagte Oliver Roggisch vor der Abfahrt im SportCentrum Kamen-Kaiserau. Der Teammanager des DHB blieb wie Gensheimer in Deutschland, um mit dem PSG-Star während des Turniers nach Frankreich zu reisen. 

Eine Prognose, ob und wann er zur Mannschaft stößt, gebe es nicht. "Wir sind in engem Kontakt mit ihm, aber es gibt noch keinen neuen Stand", sagte Roggisch.

Gensheimer hatte das Lager des Europameisters nach dem unerwarteten Tod seines Vaters bereits am Wochenende verlassen. Die WM-Generalprobe gegen Österreich am Montag (33:16) fand ohne den Star von Paris Saint-Germain statt.

Alle Spieler bereit

Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) trat am Mittwochmittag mit 14 Spielern die über 600 Kilometer lange Busreise in die Normandie an.

"Alle sind soweit fit. Auch Tobias Reichmann hat seine Probleme überwunden", sagte Roggisch. Bis Donnerstagabend muss Coach Sigurdsson seinen 16-köpfigen WM-Kader benennen. Im Laufe des Turniers hat der Isländer noch zwei Wechselmöglichkeiten.

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