VfL Gummerbach v Rhein Neckar Loewen - DKB HBL
Thorsten Storm steht hinter THW-Trainer Alfred Gislason © Getty Images

Trotz der Last-Second-Pleite gegen den SC Magdeburg steht THW-Manager Thorsten Storm weiter hinter Trainer Alfred Gislason und nennt Gründe dafür.

Trotz der jüngsten Niederlagenserie des deutschen Rekordmeisters THW Kiel hat dessen Manager Thorsten Storm Trainer Alfred Gislason den Rücken gestärkt.

"Ein Trainer ist für die Einstellung und die Taktik zuständig, aber die Tore selbst erzielen kann er nicht auch noch", sagte Storm dem SID: "In der Verantwortung stehen wir alle, in erster Linie aber die Spieler."

Gislason habe in dieser Saison mit jungen Leuten "einen mutigen Neuanfang gemacht, und er investiert alles in die Weiterentwicklung des Teams und jedes einzelnen Akteurs", sagte Storm. Ein solch gravierender Umbruch sei nie "ohne kurzfristige Rückschläge zu meistern und braucht Zeit, das haben wir immer betont. Ich glaube weiterhin an unseren gemeinsamen Weg und auch an unsere Mannschaft."

Es gibt noch genügend Ziele

Im weiteren Verlauf der Saison, in der Kiel nach der 26:27-Niederlage am Mittwoch in Magdeburg wohl keine Chance mehr auf die Meisterschaft hat, werde sich der THW von Spiel zu Spiel voranarbeiten und versuchen, "jedes einzelne davon zu gewinnen", versicherte Storm: "Wir sind momentan Dritter in der Bundesliga, stehen im Achtelfinale der Champions League und haben nach drei Jahren Abstinenz endlich wieder das Final Four um den DHB-Pokal erreicht. Ziele gibt es also noch mehr als genug."

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