Der SG Flensburg-Handewitt ist in der Champions League ein Sieg gegen Bjerringbro-Silkeborg gelungen © Getty Images

In der Champions League feiert die SG Flensburg-Handewitt einen Sieg gegen überraschend starke Dänen aus Silkeborg. Erst in der Schlussphase macht Flensburg den Sieg klar.

Mit einem mühevollen und erst in der Schlussphase sichergestellten 26:24 (10:11)-Sieg gegen den dänischen Handball-Meister BSV Bjerringbro-Silkeborg hat die SG Flensburg-Handewitt in der Champions League die Chance auf den dritten Tabellenplatz in der Gruppe A gewahrt.

Im letzten Gruppenspiel sind am kommenden Mittwoch die Kadetten Schaffhausen zu Gast in Flensburg.  "Wir haben gekämpft bis zur allerletzten Sekunde", sagte Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes, glücklich über den Sieg, aber "nicht zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft". 

Der Bundesliga-Tabellenführer tat sich drei Tage nach dem 41:17-Kantersieg bei GWD Minden gegen die Gäste aus Dänemark ungewohnt schwer. Silkeborg, das kürzlich überraschend sein Gruppenspiel beim deutschen Rekordmeister THW Kiel gewonnen hatte, war vor allem im Angriff effektiver und hebelte die hektische Deckung der Flensburger immer wieder aus.

Zudem scheiterte Flensburgs Anders Eggert, einer der sichersten Siebenmeter-Werfer im Welthandball, gleich zweimal vom Punkt.

Starke Schlussphase sichert Flensburg den Sieg 

45 Minuten dauerte es, bis SG-Trainer Ljubomir Vranjes Torhüter Mattias Andersson anstelle von Kevin Möller zwischen die Pfosten beorderte - es war so etwas wie die Initialzündung für die Hausherren.

Andersson parierte zwei präzise Würfe der Gäste, im Gegenzug brachte Rasmus Lauge Flensburg gegen seinen Heimatverein mit zwei Toren zum 19:19 und 20:20 auf Schlagdistanz. Kentin Mahé gelang in der 53. Minute mit seinem Treffer zum 21:20 endlich die ersehnte Führung, die Flensburg bis zur Schlusssirene über die Zeit rettete.

Lauge, dessen Vertrag an der Förde bis 2021 verlängert wurde, Mahé und Kreisläufer Anders Zachariasson waren mit jeweils fünf Toren beste Werfer der SG Flensburg-Handewitt. Auf der Gegenseite überzeugte Rückraumspieler Nikolaj Nielsen mit sieben Treffern.

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