Rhein Neckar Loewen v MOL-Pick Szeged - EHF Champions League
Hendrik Pekeler ist die Enttäuschung über die hohe Niederlage anzusehen © Getty Images

Der SG Flensburg-Handewitt gewinnt ein umkämpftes Spiel gegen die Kadetten Schaffhausen. Die Rhein-Nacker Löwen verlieren und verspielen die direkte Viertelfinal-Qualifikation.

Der deutsche Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen hat seine letzte Chance auf die direkte Qualifikation für das Champions-League-Viertelfinale verspielt. In Frankfurt verloren die Löwen deutlich 24:30 (12:14) gegen Pick Szeged aus Ungarn und verpassten den Gruppensieg, der zum Einzug in die Runde der besten Acht berechtigt.

Erfolgreichster Schütze bei den insgesamt enttäuschenden Gastgebern, die nun den Umweg über eine Zwischenrunde antreten müssen, war Europameister Hendrik Pekeler mit sechs Toren. Nur mit einem Sieg hätte das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen noch auf Rang eins in Gruppe B springen können, den weiterhin RK Vardar Skopje aus Mazedonien belegt (SERVICE: Die Tabelle der Gruppe B).

Zuvor hatte die SG Flensburg-Handewitt ihre Pflichtaufgabe gegen die Kadetten Schaffhausen mit Mühe gemeistert und sich damit mindestens Rang vier in Gruppe A gesichert. Gegen die Gäste aus der Schweiz siegte die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes 31:26 (15:14), kam aber erst in der zweiten Halbzeit in Schwung.

"Wir wollten den vierten Platz sichern, das hat gut geklappt", sagte Vranjes bei Sky: "Ich wollte von jedem meiner Spieler etwas sehen. Ich bin zufrieden als Trainer." Durch den vierten Platz hat Flensburg im Rückspiel der Zwischenrunde Heimrecht, dies gilt trotz der ihrer Niederlage auch für die Löwen.

Bester Werfer beim Bundesliga-Tabellenführer Flensburg war Bogdan Radivojevic mit sieben Toren. Ex-Nationalspieler Holger Glandorf und Henrik Toft Hansen kamen auf jeweils sechs Treffer. Beim Tabellenletzten aus der Schweiz ragte Andrija Pendic mit neun Toren heraus.

Spiel um Platz drei in Ungarn

Flensburg spielt am Sonntag zum Abschluss der Gruppenphase beim ungarischen Spitzenteam MKB Veszprem und würde mit einem Sieg auf den dritten Platz springen. Im Hinspiel im September hatten sich Flensburg und Vranjes' künftiger Klub Veszprem 24:24 getrennt.

Stenogramme: 

SG Flensburg-Handewitt - Kadetten Schaffhausen 31:26 (15:14)
Tore: Radivojevic (7), Glandorf (6), Toft Hansen (6), Mahe (3), Mogensen (2), Wanne (2), Djordjic (2), Schmidt (2), Anderson (1) für Flensburg - Pendic (9), Meister (5), Csaszar (4), Maros (4), Koch (2), Küttel (1), Richwien (1) für Schaffhausen
Zuschauer: 5567

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