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Real Sociedad San Sebastián - baskischer Verein mit britischer Prägung

Im Jahr 1904 gründeten aus Großbritannien zurückgekehrte Arbeiter und Studenten den San Sebastian Recreation Club, aus dem 1909 der heutige Verein hervorging. Die Spieler des Vereins treten traditionell in ...

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Real Sociedad San Sebastián - baskischer Verein mit britischer Prägung

Im Jahr 1904 gründeten aus Großbritannien zurückgekehrte Arbeiter und Studenten den San Sebastian Recreation Club, aus dem 1909 der heutige Verein hervorging. Die Spieler des Vereins treten traditionell in Trikots in Weiß-Blau. Die Heimspiele des Vereins finden seit dem Jahr 1993 im Estadio Anoeta statt, das Platz für 32.076 Fans bietet. Wie auch beim baskischen Rivalen Athletic Bilbao durften lange Zeit ausschließlich Fußballer mit baskischen Wurzeln für den Real Sociedad San Sebastián spielen. Erst im Jahr 1989 wurde diese Regelung gelockert, der Ire John Aldridge war der erste ausländische Spieler, der für den Verein auf dem Platz stand. Jedoch dauerte es noch einige Jahre, bis auch Spanier, die nicht aus dem Baskenland stammten, für Real Sociedad spielen durften.

Frühe Erfolge für Real Sociedad San Sebastián

Bereits im Jahr seiner offiziellen Gründung konnte der baskische Verein die Copa del Rey gewinnen. Im Finale bezwangen die Spieler, die damals noch unter dem Namen „Club Ciclista de San Sebastián“ antraten, die Gegner von Español de Madrid mit 3:1. Die britische Prägung des Vereins zeigte sich unter anderem am ersten Helden der Vereinsgeschichte. Der Schotte G. McGuiness erzielte nicht nur das wichtige 1:0 im Finale gegen Español de Madrid, sondern im Verlaufe des Pokalwettbewerbs ganze sechs Treffer.

Titel und internationales Geschäft

In den 1980er Jahren durchlebte der Verein eine sehr erfolgreiche Dekade, in der er in den Jahren 1981 und 1982 zwei Meistertitel in Folge in der Primera División erringen und zusätzlich 1982 die Supercopa de España für sich entscheiden konnte. 1987 gelang Real Sociedad San Sebastián der zweite Titelgewinn der Copa del Rey. Auch der spätere Sportdirektor von FC Barcelona und Manchester City, Txiki Begiristain, erzielte ein Tor beim 2:2 im Finale gegen Atlético Madrid. Die Mannschaft des baskischen Vereins gewann schließlich im Elfmeterschießen. Nach der Vizemeisterschaft 2003 nahm die Mannschaft im Folgejahr an der Champions League teil, schied in dieser jedoch im Achtelfinale gegen die Franzosen von Olympique Lyon aus. In beiden Spielen unterlag das Team von Trainer Raynald Denoueix mit 0:1. Auch in der Saison 2013/2014 konnte sich der Verein für die UEFA Champions League qualifizieren, schied allerdings als Gruppenletzter aus.