Vereinslogo von Karlsruher SC
Karlsruher SC
Vereinslogo von Karlsruher SC

Der Karlsruher SC -– Erfolg aus Tradition

Der Karlsruher SC in seiner heutigen Form entstand im Jahr 1952 durch den Zusammenschluss der beiden Sportvereine Karlsruher FC Phönix und VfB Mühlburg, welche selbst bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken konnten. Daher lassen ...

mehr zu Karlsruher SC >
Letzte 2. Bundesliga-Spiele
News
KSC holt früheren DFB-Generalsekretär
Helmut Sandrock
Bochum verpflichtet KSC-Angreifer
VfL Bochum 1848 v Karlsruher SC - Second Bundesliga
Union verpflichtet Olympiateilnehmer
Brazil v Germany - Final: Men's Football - Olympics: Day 15
KSC bindet drei Nachwuchstalente
VfB Stuttgart v Karlsruher SC - Second Bundesliga
Braunschweig heiß auf Relegation nach Quäl-Sieg
Eintracht Braunschweig v Karlsruher SC - Second Bundesliga
Militär-Look-Krawalle: DFB ermittelt gegen Dresden
"Fans" von Dynamo Dresden benehmen sich in Karlsruhe daneben
Dynamos Fans randalieren im Militär-Look
"Fans" von Dynamo Dresden benehmen sich in Karlsruhe daneben
Dresden gewinnt Geisterspiel beim KSC
SG Dynamo Dresden v VfB Stuttgart - Second Bundesliga
DFB verurteilt Karlsruhe zu Geisterspiel
VfB Stuttgart v Karlsruher SC - Second Bundesliga
Absteiger KSC beendet Negativserie

Der Karlsruher SC -– Erfolg aus Tradition

Der Karlsruher SC in seiner heutigen Form entstand im Jahr 1952 durch den Zusammenschluss der beiden Sportvereine Karlsruher FC Phönix und VfB Mühlburg, welche selbst bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken konnten. Daher lassen sich die Ursprünge des Clubs bis ins Jahr 1894 zurückverfolgen, dem Gründungsjahr des Vereins Karlsruher FC Phönix, der ein Pionier der Fußballbewegung in Deutschland war. Nach der Fusion der beiden traditionsreichen Vereine spielte auch der Karlsruher SC eine wichtige Rolle im deutschen Fußball. So gewannen die Karlsruher in den Jahren 1955 und 1956 den DFB-Pokal und zählten 1963 zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. In den Folgejahren wechselte der Verein oftmals zwischen der ersten und der zweiten Liga und war damit eine klassische „Fahrstuhlmannschaft“. Im Jahr 2000 stiegen die Karlsruher, geplagt von Finanznöten, in die Regionalliga ab. Der Verein konnte diese schweren Zeiten aber schnell hinter sich lassen und kehrte schon bald wieder in die Bundesliga zurück.

Bekannte ehemalige Spieler des KSC

Besonders unter der Führung von Trainer Winfried Schäfer brachte der Verein zwischen 1986 und 1998 einige sehr bekannte Spieler hervor. Dazu zählt etwa Thomas Häßler, der schnell zum Leistungsträger wurde und als Nationalspieler 1990 den Weltmeister-Titel gewann. Auch der spätere Bayern-München-Spieler Michael Tarnat wurde in Karlsruhe zum etablierten Bundesliga-Profi. Die gebürtigen Karlsruher Mehmet Scholl und Michael Sternkopf begannen ihre Karriere bei ihrem Heimatverein und absolvierten dort mehrere Spiele, bevor sie zu Bayern München wechselten, ebenso wie der spätere Nationaltorhüter Oliver Kahn.

Die Spielstätte des Karlsruher SC

Das Team absolviert seine Heimspiele seit 1955 im Wildparkstadion, welches nach einigen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen Platz für nahezu 30.000 Zuschauer bietet. Im Wildparkstadion fanden schon mehrere Länderspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft statt. Auch für die Karlsruher war das Stadion schon die Kulisse für einige denkwürdige Heimspiele. Ein Beispiel dafür ist etwa das UEFA-Cup-Rückspiel 1993, als der Verein gegen den FC Valencia einen Sieg mit 7:0 erringen und so – trotz des mit 1:3 verlorenen Hinspiels – sensationell in die nächste Runde einziehen konnte. Die Karlsruher Fans erinnern sich bis heute an dieses „Wunder vom Wildpark“. Weitere bedeutende Heimspiele in diesem Turnier waren die Siege des KSC gegen Girondins Bordeaux und PSV Eindhoven, außerdem gelten Siege gegen den „verfeindeten“ VfB Stuttgart bei den Fans stets als Höhepunkt.