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FC Lorient – zähe Aufstiege und talentierter Nachwuchs

Der FC Lorient, dessen offizieller Name Football Club Lorient-Bretange Sud lautet, ist ein Fußballverein aus der Hafenstadt Lorient in der Bretagne. Bei seiner Gründung erhielt der Club zunächst den Namen FC Lorientais. Die ...

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FC Lorient – zähe Aufstiege und talentierter Nachwuchs

Der FC Lorient, dessen offizieller Name Football Club Lorient-Bretange Sud lautet, ist ein Fußballverein aus der Hafenstadt Lorient in der Bretagne. Bei seiner Gründung erhielt der Club zunächst den Namen FC Lorientais. Die Farben des Vereins sind Orange und Schwarz. Seine Spieler sind auch als die „Merlus“ bekannt, zu Deutsch „Seehechte“. Die Heimspiele finden im Stade du Moustoir in Lorient statt. Das Mehrzweckstadion erhielt im Jahr 2010 eine neue Südtribüne und bietet nun mehr als 18.000 Sitzplätze.

Aufstiege und Abstiege des FC Lorient

Erst 1967, nach vielen Saisons in der Division d’Honneur, der höchsten regionalen Amateurspielklasse, und einigen Saisons im Championnat de France amateur, der französischen Fußballmeisterschaft für Amateurmannschaften, gelang dem FC Lorient der Aufstieg in die 2. Liga, der damaligen Divison 2. In den 70er-Jahren ging es mit dem Verein bergauf und bergab, bis er schließlich in der Saison 1976/1977 in die dritte Liga abstieg. 1978 erklärte der Club seinen Bankrott, nur um Anfang der 80er-Jahre unter einem neuen Trainer, dem ehemaligen Lorient-Spieler Christian Gourcoff, wieder zu alter Größe zu finden – im Jahr 1985 stieg der Club erneut in die 2. Liga auf. Nach dem Ausscheiden von Gourcuff stieg der Verein jedoch wieder ab, nur um nach der Rückkehr des alten Trainers im Jahr 1991 erneut aufzusteigen – und dieses Mal nicht nur in die 2. Liga, sondern zur Spielzeit 1998/1999 auch in die Division 1. Dort hielt sich der Club zwar erst einmal nur für eine Saison, stieg aber nach zwei weiteren Spielzeiten wieder in die erste Liga auf. Mit herausragenden Spielern zum ErfolgUm die Mannschaft zu verstärken, wurden vor allem ab 2002 neue Spieler rekrutiert, dazu gehörten Pape Malick Diop, Pascal Delhommeau und Moussa Saïb. So war es auch nicht verwunderlich, dass die neu zusammengestellte Truppe im gleichen Jahr im Finale des Coupe de la Ligue stand – das Spiel gegen Bordeaux ging jedoch verloren. Nur zwei Monate später gewann der Verein jedoch den Coupe de France. Das Tor zum entscheidenden 1:0 schoss Jean-Claude Darcheville, der für Lorient in 102 Einsätzen insgesamt 37 Tore erzielte. Nach dem Aufstieg 1998 wechselte der Club noch mehrfach die Liga, bis er sich ab 2006 längerfristig in der 1. Liga halten konnte. Das Team inzwischen völlig umgestaltet worden und der Verein investierte in dieser Zeit zunehmend in die Nachwuchsförderung, was zu talentierten Neuzugängen wie Jérémy Morel, Virgile Reset und Diego Yesso führte.