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FC Getafe – vom Nachfolger zum Weltverein

Der spanische Fußballverein mit Sitz in der gleichnamigen Vorstadt Madrids wurde im Jahr 1983 als Nachfolgeverein des 1976 aufgelösten „Club Getafe Deportivo“ gegründet. Kurz darauf gelang dem Club in der Saison 1986/87 der Aufstieg ...

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FC Getafe – vom Nachfolger zum Weltverein

Der spanische Fußballverein mit Sitz in der gleichnamigen Vorstadt Madrids wurde im Jahr 1983 als Nachfolgeverein des 1976 aufgelösten „Club Getafe Deportivo“ gegründet. Kurz darauf gelang dem Club in der Saison 1986/87 der Aufstieg in die Segunda B, die dritte spanische Liga. Einige Jahre später schaffte es die Mannschaft, in die Segunda División aufzusteigen. Obwohl in den Folgejahren einige Rückschläge in Form von Abstiegen verarbeitet werden mussten, gelang dem FC Getafe der erstmalige Eintritt in die Primera División in der Saison 2003/04. In dieser etablierte sich der Verein. Es konnten große Erfolge wie der 4:0-Sieg über den FC Barcelona verzeichnet werden, der im Jahr 2007 zum Finaleinzug in der Copa del Rey führte. Der erreichte Vize-Pokalsieg durch das 0:1 gegen den FC Sevilla wiederholte sich in der darauffolgenden Saison. Darüber hinaus konnte sich der Verein auch international etablieren, indem erstmals 2008 ein Viertelfinale im UEFA-Pokal bestritten wurde.

Ein Stadion für den aufstrebenden Verein

Im Jahr 1998 sollte der spanische Verein mit dem Coliseum Alfonso Pérez das erste eigene Stadion erhalten. Dieses Stadion stellte mit einer Kapazität von 14.400 Zuschauerplätzen einen Ort dar, der die stetig steigende Zuschauerzahl des damaligen Zweitligisten fassen konnte. Im Laufe der Zeit wurden mehrfach Umbauarbeiten an der Heimspielstätte vorgenommen, bei denen einige Teile der Tribüne überdacht wurden. Die Kapazität wurde dabei auf 17.000 Zuschauer erhöht.

Übernahme des FC Getafe und Formulierung neuer Ziele

Seit der Übernahme des Clubs durch ein Unternehmen aus Dubai im Jahr 2011 wurden die Ziele noch höher gesteckt. Wie der FC Barcelona und Real Madrid sollte der FC Getafe „ein Verein der Spitzenklasse" werden, dessen öffentliches Ansehen durch kräftige Finanzspritzen und Marketingaktionen gesteigert werden sollte. Seit dem Einstieg des milliardenschweren Unternehmens sind immer mehr prominente Gesichter im Kader des spanischen Vereins zu verorten. So wechselte 2014 der brasilianische Torhüter Júlio César, der bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2014 als Nationaltorhüter eingesetzt wurde, von Benefica Lissabon zum spanischen Verein. Auch bekannte Fußballer wie der argentinische Torwart Roberto Abbondanzieri, der kamerunische Mittelfeldspieler Daniel Ngom Kome sowie der polnische Mittelfeldspieler Eugen Polanski standen zwischenzeitlich beim FC Getafe unter Vertrag.