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Bayer 04 Leverkusen – von der Werkself zum gestandenen Bundesligisten

Bayer 04 Leverkusen wurde im Jahr 1904 als Turn- und Spielverein für die Mitarbeiter des Bayer-Konzerns gegründet. Inzwischen stellt allerdings die Fußball-Abteilung das mit Abstand bekannteste Standbein des ...

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Bayer 04 Leverkusen – von der Werkself zum gestandenen Bundesligisten

Bayer 04 Leverkusen wurde im Jahr 1904 als Turn- und Spielverein für die Mitarbeiter des Bayer-Konzerns gegründet. Inzwischen stellt allerdings die Fußball-Abteilung das mit Abstand bekannteste Standbein des Vereins dar und wurde 1999 in eine eigenständige Gesellschaft überführt. Im Laufe der Jahre wandelte sich Bayer 04 Leverkusen immer mehr vom Betriebsverein des Bayer-Konzerns zum eigenständigen Sportverein mit klarem Fokus auf den Fußball. Durch die damit einhergehende Professionalisierung konnte der Club schließlich 1976 in die Zweite Bundesliga und bereits kurz darauf, im Jahr 1979, in die Bundesliga aufsteigen. Einen der größten Erfolge errang der Verein in der Saison 92/93 mit dem  Sieg im Endspiel des DFB-Pokals . Für Aufsehen sorgte das Team auch in der Saison 01/02, als es in gleich drei Wettbewerben (Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League) den 2. Platz belegte.

Das Leverkusener Dream-Team

Anlässlich des hundertsten Vereinsjubiläums wurde 2004 durch eine Fan-Abstimmung die Leverkusener „Elf des Jahrhunderts“ ermittelt. Unter den Spielern finden sich viele bekannte Fußballgrößen, wie etwa die beiden brasilianischen Weltmeister Lucio und Jorginho. Auch Rudi Völler gehört zur „Elf des Jahrhunderts“. Der ehemalige deutsche Nationalspieler und -trainer, der auch nach seiner aktiven Zeit dem Verein treu blieb und seine glanzvolle Karriere in Leverkusen beendete, wurde 1990 mit der deutschen Fußballnationalmannschaft Weltmeister. Weiterhin sticht in diesem Dream-Team der Fans noch der Name Rüdiger Vollborn heraus: Das Leverkusener Torwart-Urgestein spielte in seiner gesamten Karriere nur für den Verein – eine außergewöhnliche und eher seltene Vereinstreue.

Die Spielstätten von Bayer 04 Leverkusen

Die erste vom Team genutzte Spielstätte war der Bayer-Platz, eine relativ kleine Sportanlage mit zwei Fußballplätzen – was angesichts der damals noch recht niedrigen Anforderungen des Vereins aber vollkommen ausreichend war. 1932 zog Bayer Leverkusen dann in das Stadion am Stadtpark um, das nach Umbaumaßnahmen bis zu 15.000 Zuschauern Platz bot. Ab 1958 trug der Verein seine Heimspiele im Ulrich-Haberland-Stadion aus, das im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut und 1998 in BayArena umbenannt wurde. In der Arena finden bis zu 30.210 Zuschauer Platz. Besonders bekannt ist die BayArena für ihren Rasenplatz: Dieser ist völlig eben und der Rasen ist besonders kurz geschnitten, sodass der Platz ideale Voraussetzungen für den Fußball bietet.