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AC Florenz
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AC Florenz – der Traditionsclub aus dem Herzen Italiens

Die „Assosiazone Calcio Firenze Fiorentina S.p.A.“, kurz AC Florenz, wurde im Jahr 1926 unter dem Namen AC Fiorentina im italienischen Florenz gegründet. Bereits in der Saison 1930/1931 wurde der Aufstieg in die Serie A ...

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AC Florenz – der Traditionsclub aus dem Herzen Italiens

Die „Assosiazone Calcio Firenze Fiorentina S.p.A.“, kurz AC Florenz, wurde im Jahr 1926 unter dem Namen AC Fiorentina im italienischen Florenz gegründet. Bereits in der Saison 1930/1931 wurde der Aufstieg in die Serie A erreicht, der höchsten italienischen Liga. Ein Großteil der Spielzeiten wurde in dieser Liga bestritten,  1955/1956 sowie 1968/1969 konnte auch die italienische Meisterschaft gefeiert werden.

Die Vereinskultur

Seit 1931 werden alle Heimspiele des AC Florenz im Stadio Artemio Franchi ausgetragen, das zunächst den Namen Stadio Comunale trug. Es war ebenfalls  Austragungsort der Weltmeisterschaften 1934 und 1990, wobei es zu letzterer WM renoviert wurde und seitdem 47.282 Plätze umfasst. Bei Heimspielen laufen die Florentiner traditionsgemäß immer in violetten Trikots auf. Einer Legende zufolge entstanden die Vereinsfarben durch ein Unglück beim Waschen der ursprünglichen Trikots. Diese besaßen die Farben Weiß und Orange, während die Hosen schwarz waren; im Ergebnis entstand das heutige Violett. Die lebhafte Fangemeinde des florentiner Klubs ist als treu zu bezeichnen, was sich nicht zuletzt in der dauerhaft hohen Anzahl der verkauften Dauerkarten abzeichnet. Die Treue der florentinischen Fans wurde zum Jahrtausendwechsel durch den  Zwangsabstieg in die dritte italienische Liga auf die Probe gestellt. Der Abstieg wurde durch Geldprobleme nach unerwarteten Niederlagen und dadurch fehlende Einnahmen ausgelöst.

Erfolge, Rekorde und Persönlichkeiten des AC Florenz

Bedeutende Titel des Fußballclubs sind beispielsweise der  Sieg der Coppa Italia in der Saison 2000/2001 oder der  Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1960/1961. Außerdem können zahlreiche weitere gute Ergebnisse innerhalb der ersten vier Teams der Serie A aufgezählt werden. Die größten Chancen auf weitere Titelerfolge wurden seitens der Fans in den 90er Jahren erwartet, in denen unter anderem  der zu der Liste der FIFA 100 zählende Gabriel Batistuta ein Teil des Florentiner Kaders war. Dieser war mit 168 Toren in den Jahren 1991 bis 2000 auch Rekordtorschütze des Vereins, während Giancarlo Antognoni mit 341 Einsätzen Rekordspieler war. Durch das hohe Ansehen des italienischen Fußballs wechselten auch einige deutsche Fußballer zum AC Florenz. Zu nennen sind hier etwa Stefan Effenberg, Jörg Heinrich und Mario Gómez.