Der Auszug aus der Allianz Arena gestaltet sich für den TSV 1860 München schwieriger als gedacht. Der Namensgeber des Münchner Stadions macht beim geplanten Umzug ins Grünwalder Stadion Probleme.

Der Auszug aus der Allianz Arena könnte für den TSV 1860 München teuer werden.

Wie die Münchner Tageszeitung tz berichtet, ist der Zweitliga-Absteiger laut Vertragsklausel dazu verpflichtet, im Falle eines Auszugs seine nächste Spielstätte ebenfalls nach dem Hauptsponsor zu benennen. 

Um zu verhindern, dass aus dem Grünwalder Stadion bald das Allianz Stadion wird, müssen die Löwen drei Millionen Euro zahlen. Die Allianz soll bei der Summe nicht kompromissbereit sein. Geld, das der gebeutelte Traditionsverein derzeit nicht zur Verfügung hat.

Aktuell plagt die KGaA eine Finanzierungslücke zwischen zwei und drei Millionen Euro. Die Verantwortlichen müssen somit ernsthaft über einen Verbleib in der ungeliebten Arena nachdenken. 

Hoeneß kündigt 1860-Auszug an

Uli Hoeneß, Präsident von Meister Bayern München, hatte erst kürzlich den Auszug des Lokalrivalen aus der Arena angekündigt.

"Wir haben immer gesagt, dass wir die Kapelle dafür bestellen, und die ist bereits im Anmarsch", sagte er vergangenen Montag bei einem Sponsorentermin und ergänzte: "Ich gehe davon aus, dass 1860 nächste Saison im Grünwalder Stadion spielt." 

Nach dem Absturz in die viertklassige Regionalliga wollen die Löwen in das 12.500 Zuschauer fassende Stadion an der Grünwalder Straße im Stadtteil Giesing zurück. Der Vertrag für die 75.000 Zuschauer fassende mit der Allianz Arena läuft noch bis 2025. 

In acht Tagen, am 13. Juli, startet die Regionalliga Bayern. Dann spielen die Löwen ihr erstes Auswärtsspiel beim FC Memmingen. Am 21. Juli stünde dann das erste Heimspiel der Blauen gegen Wacker Burghausen an. Ob dieses in der Allianz Arena oder im Stadion an der Grünwalder Straße stattfinden wird, ist nach heutigem Stand noch ungewiss.

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