Die Münchner Löwen verhindern kurz vor Saisonstart der Regionalliga Bayern (Do. LIVE im TV auf SPORT1) die Insolvenz. Der Auszug aus der Allianz Arena steht bevor.

Zwei Tage vor Beginn der Regionalliga Bayern beim FC Memmingen (Do., ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) kann 1860 München aufatmen: Eine Insolvenz des abgestürzten Traditionsklubs ist abgewendet.

Die Löwen einigten sich am späten Dienstagabend mit Investor Hasan Ismaik auf eine Stundung des vom Jordanier gewährten Darlehens in Höhe von rund acht Millionen Euro. Ohne diese Unterschrift hätte dem Ex-Meister die Zahlungsunfähigkeit gedroht.

"Nach intensiven Verhandlungen wurden am späten Dienstagabend alle Voraussetzungen für einen Neustart der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA in der Regionalliga Bayern geschaffen", teilte der Klub auf seiner Internetseite mit.

Am Mittwochnachmittag (15.00 Uhr) will Geschäftsführer Markus Fauser in einer Pressekonferenz weitere Details bekanntgeben.

Laut Süddeutscher Zeitung klafft bei der KGaA allerdings noch ein Etatloch in Höhe von zwei Millionen Euro, für das Ismaik angeblich nicht aufkommen will. Außerdem soll er vergeblich den Rücktritt von Verwaltungsratsmitglied Robert von Bennigsen und Fußballabteilungsleiter Roman Beer gefordert haben. 

Allerdings erfüllte der Verein laut SZ eine frühere Forderung des ungeliebten Investors, der nach dem Zweitligaabstieg Millionen-Zuschüsse verweigert und damit den Absturz in die Regionalliga in Kauf genommen hatte.

Laut Bild-Zeitung machte Ismaik, der seit seinem Einstieg bei Münchnern zwischen 60 und 70 Millionen Euro in Klub und Mannschaft gepumpt haben soll, durch seine Unterschrift auch den Weg für den angestrebten Auszug von 1860 aus der Allianz Arena des Erzrivalen Bayern München frei. 

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