Linus Meyer (l.) verletzte sich in der Regionalliga-Saison 2014/15 schwer
Linus Meyer (l.) verletzte sich in der Regionalliga-Saison 2014/15 schwer © Imago

Regionalliga-Fußballer Linus Meyer bekam 2014 einen brutalen Kniestoß in den Unterleib ab. Nun spricht der 24-Jährige über die Folgen seiner Verletzung.

Dass Fußball weh tun kann, weiß wahrscheinlich kaum ein Spieler besser als Linus Meyer.

Der 24 Jahre alte Spielmacher des Regionalligisten Eintracht Norderstedt bekam in der Saison 2014/15 beim Spiel gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Braunschweig das Knie eines Gegenspielers mit voller Wucht zwischen die Beine - so heftig, dass sein rechter Hoden in den Leistenkanal gequetscht wurde.

Mit dem Bild-Ableger BYou sprach der 24-Jährige nun über die heftige Verletzung und ihre Folgen.

Meyer hatte Glück im Unglück

"Mir wurde schwarz vor Augen, so heftig waren die Schmerzen", schildert Meyer, der trotz der Blessur noch zehn Minuten weiter spielte.

Im Krankenhaus wurde der Hoden zurückgedrückt. "Die Schmerzen waren kaum zu ertragen, aber dann war wieder was drin im Beutel", erinnert Meyer sich: "Nur die Schwellung ließ nicht nach."

Eine Operation war die Folge: "Dabei kam raus, dass Teile des Hodens zerfetzt waren. Das tote Gewebe wurde entfernt. In dem Moment ist man natürlich in tiefer Sorge, was die Kinderplanung betrifft."

Zu seinem Glück war die Sorge unbegründet: Meyer ist noch zeugungsfähig und steht trotz der Folgen des unangenehmen Unterleib-Crashs mitten im Leben. "Durch das Narbengewebe ist der Hoden knüppelhart und kleiner", erklärt er: "Aber ich spreche da sehr offen drüber und vergleiche das gegenüber Frauen immer mit einem Kinder-Schokobon."

Für Norderstedt ist Meyer auch bis heute aktiv.

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