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Das EM-Viertelfinale der deutschen Frauen wird am Sonntagmittag nachgeholt © Getty Images

Rotterdam und München - Wegen Dauerregens fällt das EM-Viertelfinale der DFB-Frauen gegen Dänemark ins Wasser. Das Spiel in Rotterdam wird am Sonntagmittag nachgeholt.

Das wegen Dauerregens und grenzwertiger Platzverhältnisse abgesagte Viertelfinale der deutschen Frauen gegen Dänemark bei der Europameisterschaft in den Niederlanden wird am Sonntagmittag um 12 Uhr (im LIVETICKER) nachgeholt.

Bundestrainerin Steffi Jones setzt für das Duell mit den Nordeuropäerinnen auf folgende Startelf:

Schult - Blässe, Goeßling, Peter, Kerschowski - Demann - Doorsoun, Däbritz - Marozsan - Mittag, Dallmann

Ursprünglich war der Anpfiff der Partie in Rotterdam für 20.45 Uhr am Samstagabend angesetzt, dieser verzögerte sich wegen der widrigen Bedingungen jedoch letztlich um mehr als eine Stunde - bis die Partie gegen 21.55 Uhr endgültig abgesagt wurde.

Jones: "War ein Risiko"

"Die Spielerinnen waren sehr fokussiert und haben sich warm gehalten", erklärte Jones, "aber wir haben gesagt, dass wir nicht spielen möchten. Zum Glück haben sie es abgesagt, weil es auch ein Risiko war. Es war eine richtige und vernünftige Entscheidung."

Sowohl sie als auch die dänischen Verantwortlichen hätten gesagt, dass unter diesen Bedingungen kein EM-Viertelfinale stattfinden könne: "Wir müssen auch auf die Sicherheit der Spielerinnen achten."

Jones: Hotel noch reserviert

Das Hotel in Rotterdam sei noch für eine weitere Nacht reserviert, erklärte Jones.

Der Anpfiff war zunächst um eine Viertelstunde von 20.45 Uhr auf 21 Uhr und wenig später auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Erst um 21.30 Uhr kehrten die beiden Mannschaften noch einmal zum Aufwärmen auf den Rasen zurück, anschließend wurde die Entscheidung getroffen, dass die Partie nicht angepfiffen wird.

Mit Wasserschiebern und Eimern beförderten zuvor zahlreiche Helfer die Wassermassen vom Platz, gegen 20.55 Uhr ließ der Regen aber zumindest nach, eine Austragung des Spiels wurde wieder ein wenig wahrscheinlicher.

Absage nach erneutem Aufwärmen

Patrizia Hell vom DFB erklärte wenig später im ZDF, sowohl Steffi Jones als auch die Verantwortlichen der dänischen Mannschaft hätten sich bei einem Meeting mit der UEFA bereits kurz vor 21 Uhr bei den zu diesem Zeitpunkt herrschenden Platzverhältnissen gegen eine Austragung des Spiels ausgesprochen.

Man wollte angesichts des nachlassenden Regens jedoch die weitere Entwicklung der Platzverhältnisse bis 21.45 Uhr abwarten.

Um 21.10 Uhr betrat das Schiedsrichtergespann um die ungarische Schiedsrichterin Catalin Kulczar gemeinsam mit UEFA-Verantwortlichen noch einmal das Spielfeld, um den Zustand des Rasens genauer unter die Lupe zu nehmen.

Daraufhin wurde die Entscheidung getroffen, nach einem erneuten Aufwärmen der beiden Teams eine endgültige Entscheidung zu treffen - die letztlich gegen eine Austragung der Partie am Samstagabend ausfiel.

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