Belgrad - Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck spricht bei SPORT1 vor seinem Debüt bei Roter Stern Belgrad (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) über das entscheidende Spiel in der UEFA Europa League und seine Veränderungen.

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Der 1. FC Köln braucht in der UEFA Europa League bei Roter Stern Belgrad (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de) unbedingt einen Sieg, um international zu überwintern.

Die entscheidende Partie in Serbien wird das Debüt des neuen FC-Trainers Stefan Ruthenbeck, der im Belgrader Stadion Marakana einen heißen Tanz erwartet. 

Angesprochen auf den Spagat zwischen internationalem Wettbewerb und Abstiegskampf in der Bundesliga sagt Ruthenbeck: "Natürlich wollen wir auch in der Bundesliga bleiben, aber jetzt ist das Spiel gegen Belgrad erstmal das Wichtigste."

Ruthenbecks Chef wird bald Armin Veh sein, der am Mittwoch als Nachfolger von Jörg Schmadtke als Sportdirektor verpflichtet wurde.

Im SPORT1-Interview spricht Ruthenbeck über die Atmosphäre in Belgrad, Veh, seine Wurzeln in Köln und erklärt, was er anders machen will als sein Vorgänger Peter Stöger.

SPORT1: Herr Ruthenbeck, wie gehen Sie das entscheidende Spiel gegen Belgrad an?

Stefan Ruthenbeck: Wir müssen das Spiel annehmen. Es wird eine packende Atmosphäre werden. Wir dürfen keine Angst haben und müssen mutig nach vorne spielen

SPORT1: Was für eine Stimmung erwarten Sie?

Ruthenbeck: Es kann sein, dass das Stadion brennt. Für Roter Stern ist das auch ein ganz besonderes Spiel, denn sie wollen unbedingt in die nächste Runde kommen.

SPORT1: Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Ruthenbeck: Ich bin keiner ohne Ecken und Kanten. Ich kann auch mal unangenehm sein, bin aber auch immer loyal gegenüber dem Verein und den Leuten, die den Verein führen. Ich will kommunizieren und habe eine klare Spielidee.

SPORT1: Was wollen Sie anders machen als ihr Vorgänger Peter Stöger?

Ruthenbeck: Es geht um ein paar Veränderungen, die Abläufe unter Stöger etwas verändern. Wir müssen für neue Impulse sorgen, um aus dem Trott herauszukommen und wieder für etwas Euphorie zu sorgen

SPORT1: Welchen Bezug haben Sie zum 1. FC Köln?

Ruthenbeck: Ich bin geboren in Köln und die ersten Jahre auch dort aufgewachsen. Mit meinem Vater habe ich ein Heimspiel des 1. FC Köln besucht und noch Toni Schumacher im Tor gesehen. Da ist viel Herzblut dabei.

SPORT1: Was erhoffen Sie sich von der Verpflichtung von Armin Veh als Geschäftsführer? 

Ruthenbeck: Er bringt viel Erfahrung mit und passt mit seinem Charakter richtig gut nach Köln

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