Köln - Den 1. FC Köln erwartet beim Comeback in Europa eine große Aufgabe. Jonas Hector ermahnt seine Teamkollegen, mit der richtigen Einstellung bei Arsenal anzutreten.

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Vor dem Comeback des 1. FC Köln auf europäischer Bühne hat Jonas Hector sein Team vor zu viel Respekt gewarnt, gleichzeitig jedoch eine kleine Erfolgschance ausgemacht.

"Wenn wir schon Vorab erstarren, ab der ersten Minute, dann gibt es nicht so viel zu holen und dann werden wir, wie man so schön sagt, auseinander genommen. Aber das haben wir nicht vor. Wir müssen mit Selbstvertrauen rangehen. Wir haben letztes Jahr eine gute Runde gespielt, sonst würden wir jetzt nicht in der Europa League stehen. Und genau das müssen wir auch auf dem Platz zeigen", sagte der Linksfuß vor dem Auftakt in der UEFA Europa League beim FC Arsenal (Donnerstag ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER).

Angesichts des großen Gegners und des Fehlstarts in der Bundesliga geht Köln als Außenseiter in die Partie. Aber auch die Gunners haben ihren Schwachstellen, so Hector: "Ein großer Name und eine sehr gute Mannschaft, wenn man auf die Spieler schaut. Es ist natürlich aber wie bei jeder Mannschaft, wenn es mal ein bisschen hakt, dann kann man seine Probleme haben, das merken wir und ich glaube, Arsenal ist nicht optimal in die Saison gestartet, wie sie sich das erhofft haben."

Hector freut sich auf "Abenteuer" Europa League

Generell geht Hector die Aufgabe mit großer Vorfreude an. "Sich mit solchen Gegnern zu messen, das ist immer eine schöne Herausforderung. Darüber hinaus haben sich auch schon einige Fans angekündigt. Ich hoffe, die Stimmung wird dementsprechend sein und ich glaube, das ist dann nochmal etwas ganz Besonderes, wenn man mit dem FC donnerstagabends international spielt", fügte der deutsche Nationalspieler hinzu.

In der Domstadt herrscht seit der erfolgreichen Qualifikation für die Europa League eine regelrechte Euphorie. "Es war ähnlich wie beim Aufstieg, vielleicht noch einen Tick mehr. Man hat gemerkt, wie sehr sich die Fans das gewünscht haben und auch im Nachhinein war das immer wieder ein Thema", ergänzte Hector: "Es ist nochmal ein Abenteuer, das wir so noch nicht kennen."

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