Gelsenkirchen - Vor dem Kracher in Mönchengladbach (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) erklärt Schalke-Coach Markus Weinzierl im SPORT1-Interview die Besonderheit des Duells.

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Sein Start beim FC Schalke 04: nicht der beste.

Doch Markus Weinzierl hat die Gelegenheit, seine Premierensaison noch zu einer denkwürdigen zu machen - die goldene Gelegenheit bietet sich in der UEFA Europa League.

Beim Achtelfinal-Rückspiel bei Borussia Mönchengladbach (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) peilen die Königsblauen den Einzug in die Runde der letzten Acht an.

Im SPORT1-Interview spricht Weinzierl über den deutschen Kracher im Europacup, die Bedeutung von Guido Burgstaller und eine mögliche Verlängerung.

SPORT1: Wie bewerten Sie das Hinspielergebnis? Ist nach dem 1:1 auf Schalke alles offen?

Markus Weinzierl: Die bessere Ausgangsposition hat die Borussia, weil sie ein Auswärtstor geschossen haben und zuhause spielen. Aber es werden 90 intensive Minuten, in denen wir unsere Chance definitiv suchen werden. Wir haben natürlich auch die Möglichkeit, Tore zu erzielen. Eins müssen wir schießen und dann hoffen wir, dass wir auch weiterkommen.

SPORT1: Welche Schalker Mannschaft können die Fans erwarten?

Weinzierl: Die Mannschaft wird fighten und sich zerreißen. Wir freuen uns riesig auf die Partie - ein Europapokal-Achtelfinale, in dem wir ins Viertelfinale einziehen können. Wir fühlen uns in der Außenseiterrolle wohl und wollen unsere Chance suchen.

SPORT1: Ist das deutsche Duell für Sie etwas Besonderes?

Weinzierl: Ja, ist es. Das ist ein anderes Gefühl, wenn man sich aus der Liga gut kennt. Aber es geht ums Viertelfinale und die Mannschaft hat riesige Chancen, danach auch ins Halbfinale einzuziehen. Deswegen ist es sehr, sehr spannend.

SPORT1: Guido Burgstaller trifft derzeit, wie er will, nachdem in der Vorrunde noch kaum Tore durch Angreifer gefallen sind. Was sagen Sie zu ihm?

Weinzierl: Es ist Fakt, dass wir in der Vorrunde leider zu wenig Stürmertore erzielt haben und Stürmertore ergeben meistens auch Punkte. Jetzt haben wir mit Guido Burgstaller vorne einen drin, der einen Lauf hat, der den Lauf aus Nürnberg mitgebracht hat und jetzt wichtige Tore erzielt hat. Ich hoffe, dass es so weiterläuft.

SPORT1: Gladbach bangt um Kapitän und Torjäger Lars Stindl. Was zeichnet ihn aus?

Weinzierl: Ich glaube, sie sind sowohl von Stindl als auch von Raffael abhängig. Es ist klar, dass beide Stürmer für sie wichtig sind, aber es gibt generell immer wieder diese zentralen Spieler in einer Mannschaft. Bei uns ist es genauso. Wenn zum Beispiel Leon Goretzka oder Sead Kolasinac nicht spielen, dann ist das für uns genauso bitter. Da muss man natürlich auch schauen, dass man in diesen K.o.-Spielen die bessere Mannschaft auf dem Platz hat, dann ist man im Vorteil. Wir werden sehen, ob Stindl und Goretzka (fehlte zuletzt angeschlagen, Anm. d. Red.) spielen können.

SPORT1: Endet das Spiel 1:1, geht es in die Verlängerung. Rechnen Sie mit diesem Szenario?

Weinzierl: Auch wenn wir in der Außenseiterrolle sind, ist es möglich, dass wir in die Verlängerung müssen. Es ist auch möglich, dass wir zwei Tore erzielen und gewinnen. Ich glaube, es wird sehr, sehr spannend.

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