FBL-GER-CUP-FRANKFURT-DORTMUND
Helene Fischer ließ sich trotz der Pfiffe im Olympiastadion nichts anmerken © Getty Images

Nach den Pfiffen gegen Helene Fischer in der Halbzeit des DFB-Pokalfinales verteidigt Reinhard Grindel den DFB. Außerdem kritisiert er die Fans im Stadion.

Für DFB-Präsident Reinhard Grindel war die scharfe Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) beim Pokalfinale eine Art Revanche-Aktion verärgerter Fans von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund. "Ich bestreite nachdrücklich, dass das Image des DFB nicht gut ist", sagte Grindel am Dienstag Frankfurt/Main.

Fans wollten Unzufriedenheit deutlich machen

Im Endspiel, das der BVB 2:1 gewann und das von lautstarken Schmähgesängen sowie einem Pfeifkonzert gegen die Halbzeit-Show von Schlagerstar Helene Fischer begleitet wurde, "hatten wir es mit zwei Fangruppen zu tun, die wie keine anderen in dieser Saison von Urteilen des Sportgerichts betroffen waren und ganz offenbar ihre Unzufriedenheit deutlich machen wollten", sagte Grindel.

Der BVB war wegen des Fehlverhaltens der eigenen Anhänger unter anderem im Februar mit der Sperrung der Süd-Tribüne für ein Spiel bestraft worden. Gegen Frankfurt wurden in der Vergangenheit immer wieder hohe Geldstrafen und Teilausschlüsse der Fans verhängt. "Ich möchte das nicht überbewerten", sagte Grindel: "Wir haben 25.000 Vereine in Deutschland und da ist die Zusammenarbeit hervorragend."

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