Vor seinem letzten DFB-Spiel wehrt sich Lukas Podolski gegen sein Spaßvogel-Image. Der Nationalspieler spricht darüber, welche Ex-Profis dem Fußball fehlen.

Nationalspieler Lukas Podolski hat sich wenige Tage vor seinem Abschied aus der Nationalmannschaft gegen sein Spaßvogel-Image gewehrt.

"Ich war nie der Pausenclown, wie ich es mal gelesen habe. Das empfinde ich als despektierlich. Ich wusste immer ganz genau, dass man Biss, Ehrgeiz, Seriosität braucht, um erfolgreich zu sein", sagte Podolski dem Kicker.

Auf seine 13-jährige Karriere in der Nationalmannschaft zurückblickend, bedauert Podolski vor allem den Abgang vieler Weggefährten: "Die Typen wie Ballack, Kahn, Schneider, Ziege und wie sie alle heißen sind weg, sie fehlen dem Fußball, auch im Ausland."

Mit einem Doppelpack gegen England könnte Podoski sein 50. Tor erzielen – für den bald in Japan spielenden Podolski nimmt das aber nur eine untergeordnete Rolle ein.

"Als Stürmer spielt so was im Hintergrund schon eine Rolle, aber das Ziel ist es nicht. Ich habe mir in erster Linie vorgenommen, Spiel und Atmosphäre zu genießen. Wenn der Schiri abpfeift, ist es vorbei, dann packe ich meine Familie ein und wir fahren zurück nach Köln", sagte der 31-Jährige.

Podolski wird gegen England (Mittwoch, ab 20.30 Uhr bei Sport1.de im LIVETICKER) in Dortmund sein 130. und letztes Länderspiel absolvieren.

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