Azerbaijan v Germany - FIFA 2018 World Cup Qualifier
Joshua Kimmich genießt die Zeit bei der Nationalmannschaft © Getty Images

Joshua Kimmich genießt die Zeit in der Nationalmannschaft. Unter Jogi Löw bekommt er Selbstvertrauen und die Spielpraxis, die ihm unter Carlo Ancelotti fehlt.

Beim FC Bayern sitzt Joshua Kimmich derzeit meistens nur auf der Bank. Für den 22-Jährigen eine ungewohnte und schwierige Situation.

Bei seinen zwei Einsätzen in der Nationalmannschaft in den vergangenen Tagen konnte Kimmich wieder Selbstvertrauen sammeln. "Zwei Spiele über 90 Minuten zu machen, das war für mich extrem wichtig. Weil ich wieder Rhythmus bekommen habe, einfach das Gefühl fürs Spiel," sagte Kimmich der Bild.

"Es ist schon etwas anderes, wenn man von Anfang an auf dem Platz steht, als wenn man 10, 15 Minuten reinkommt. Da ist man besser im Spiel. Das bringt mich als jungen Spieler deutlich weiter," so Kimmich.

Im Freundschaftsspiel gegen England hatte sich der Bayern-Spieler vor allem in der ersten Hälfte mitunter schwer getan. Im Spiel gegen Aserbaidschan kamen die 90 Minuten Spielpraxis aus dem England-Spiel dem 22-Jährigen dann aber bereits wieder zugute. "Heute habe ich gemerkt, dass mir das Spiel gegen England sehr, sehr gut getan hat," äußerte sich Kimmich nach dem Spiel.

Rechtsverteidiger-Position ungewohnt

Auf der für ihn derzeit ungewohnten Rechtsverteidiger-Position muss sich der Bayern-Spieler aber erst wieder einfinden: "Das ist ja auch eine Position, die ich seit viereinhalb Monaten nicht mehr gespielt und trainiert habe."

Auch Joachim Löw würde Kimmich bei den Bayern gerne wieder verstärkt als rechten Verteidiger spielen sehen. "Es wäre schön, wenn Bayern auf dieser Position mit ihm planen würde. Kimmich ist bei der EM aus dem Nichts explodiert. Er hat noch seine ganze Karriere vor sich. Da ist es selbstverständlich, dass ich zu so einem jungen Spieler halte."

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