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Kevin Kuranyi spielte zuletzt bei der TSG Hoffenheim © Getty Images

Kevin Kuranyi stichelt nach seinem Rücktritt in Richtung Bundestrainer Joachim Löw. Das unrühmliche Ende seiner Karriere im DFB-Team verfolgt ihn bis heute.

Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi kann sich nach seinem Rücktritt einen Seitenhieb in Richtung Bundestrainer Joachim Löw nicht verkneifen.

"Herr Löw hat seine Art zu entscheiden und die muss man akzeptieren. Bei einigen wird ein Auge zugedrückt, bei anderen nicht. Ich habe mich entschuldigt, mehr konnte ich nicht tun. Vielleicht 50 Tore in einer Saison schießen. Aber ich glaube, auch das hätte nichts mehr geändert", sagte Kuranyi bei Sportbuzzer.

Er fuhr fort: "Diese Stadionflucht ist das, was den Leuten scheinbar über mich im Kopf hängen geblieben ist. Und das ist schade, weil es ja doch noch ein bisschen mehr gab in meiner Karriere."

Kuranyis Karriere im DFB-Team hatte im Herbst 2008 abrupt geendet. Nachdem Kuranyi von Bundestrainer Joachim Löw nicht für den Kader für das WM-Qualifikationsspiel gegen Russland nominiert worden war, hatte er das Dortmunder Westfalenstadion in der Halbzeitpause fluchtartig verlassen.

Bereits nach Bekanntgabe seines Karriereendes vor einer Woche sagte Kuranyi: "Das verfolgt mich bis heute. Aber ich bin damit schon seit vielen Jahren im Reinen. Auch mit Bundestrainer Joachim Löw. Es war eine Extremsituation für mich damals. Dennoch war es ein Fehler. Ich habe das bereut, mich ja auch mehrfach und aufrichtig dafür entschuldigt - und sehr viel daraus gelernt." 

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