Timo Werner (l.) hat die Zukunft im DFB-Team noch vor sich, doch es gab auch Löw-Debütanten, die floppten © Getty Images / iM Football

Timo Werner ist der 87. Debütant unter der Regie des Weltmeistertrainers Joachim Löw. Doch nicht alle Spieler unter dem Bundestrainer kamen groß heraus.

Bei Lukas Podolskis Abschiedsgala gegen England gab Leipzigs Timo Werner sein Debüt im DFB-Trikot - es war bereits der 87. Auftritt eines Debütanten unter der Ägide von Bundestrainer Joachim Löw seit 2006.

Zwar verlief die Premiere des 21-jährigen Stürmers nicht optimal - lediglich 12 Ballkontakte, eine Zweikampfquote von 18 Prozent und kein einziger Torschuss stehen bis zu seiner Auswechslung in der 77. Spielminute zu Buche.

Dennoch gehört dem Ex-Stuttgarter womöglich die Zukunft, nicht nur Weltmeistertrainer Löw ("er hat eine große Karriere vor sich") hält große Stücke auf die flinke Offensivkraft.

Debütanten ohne Fortune

Andere Debüts verliefen dagegen nachweislich im Sande. Die des damaligen Bremer Torwarts Tim Wiese und des Hoffenheimers Marvin Compper zum Beispiel, wie eine Grafik von SPORT1 und iM Football zeigt:

© iM Football

Beide schlüpften 2008, ebenfalls in einem Testkick gegen England (1:2), zum ersten Mal in das Trikot mit dem Bundesadler. Beim heutigen Leipziger Compper sollte anschließend kein weiteres Spiel mehr dazukommen.

Tim Wiese spielte zwar ingesamt noch fünf Mal für die Nationalmannschaft, konnte bei seinen Einsätzen allerdings kein einziges Mal das Feld als Sieger verlassen.

Ein ähnliches Schicksal ist für Timo Werner bei seiner bisherigen Entwicklung nicht abzusehen.

Denn während Wiese derzeit einen Neustart als Wrestler probiert und die meisten der anderen zehn Löw-Flops die Karriere bereits beendet haben, steht Werner noch ganz am Anfang seines vielversprechenden fußballerischen Werdegangs.

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