Michael Preetz
Hertha-Manager Michael Preetz äußerte sich zu den Plakaten in Köln © getty images, twitter/jungherr1892

Einige Anhänger der Hertha sorgen in Köln mit geschmacklosen Bannern für Entsetzen. Jetzt bezieht der Verein Stellung - und droht mit Konsequenzen.

Hertha BSC hat auf die geschmacklosen Fan-Plakate im DFB-Pokalspiel beim 1. FC Köln reagiert und Stellung bezogen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr im Liveticker) äußerte sich Manager Michael Preetz zu den Bannern, die Hertha-Anhänger am Mittwochabend in der Ostkurve des Olympiastadions präsentiert hatten:

"Sie haben sich selbst diskreditiert. Ich kann nicht erkennen, dass das Hertha-Fans sind. Das hat im Stadion nichts zu suchen und das wollen wir auch nicht sehen. An der Stelle wurden Absprachen missachtet und damit werden wir uns natürlich beschäftigen. Was gestern während des Spiels aus unserer Kurve kam, geht nicht und das werden wir nicht akzeptieren. Und da sind wir auch nicht verhandlungsbereit."

Banner sorgen für Entrüstung

Einige Fans der Hertha hatten während des Spiels (1:3-Niederlage der Hertha) zwei Banner mit der Aufschrift "Domplatte for one. Selbst an Silvester tanzt eure Schwester alleine" für Aufsehen und Entrüstung gesorgt.

Die Plakate sind als Anspielung auf die Silvesternacht vor knapp zwei Jahren zu verstehen, als am Kölner Hauptbahnhof in einem unkontrollierten Menschenandrang mehrere Hundert sexuelle Delikte begangen wurden. Die Politik hatte damals vermehrt vom sogenannten "Antanztrick" gesprochen.

Vom DFB hat es bislang noch keine Stellungnahme gegeben.

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