St. Petersburg - Das DFB-Team steht vor dem großen Wurf beim FIFA Confederations Cup. Bundestrainer Joachim Löw lässt verlauten, dass es Veränderungen geben werde.

Die deutsche Nationalmannschaft will nach dem Triumph der DFB-Auswahl bei der UEFA U-21 EM im Finale des FIFA Confederations Cups nachziehen. Am Sonntag messen sich die Schützlinge von Joachim Löw mit Copa-America-Champion Chile (ab 20 Uhr im LIVETICKER).

Einen Tag vor dem Endspiel gegen Arturo Vidal, Alexis Sanchez und Co. stellten sich der Bundestrainer sowie Kapitän Julian Draxler den Fragen der Journalisten auf der offiziellen Pressekonferenz.

Hier ist die Pressekonferenz zum Nachlesen:

+++ Das war´s +++

Die Pressekonferenz mit Löw und Draxler ist nun zu Ende. Der Bundestrainer verlässt das Podium, der Raum leert sich.

+++ Kleiner Einblick +++

"Ich werde über die Aufstellung explizit nichts sagen. Nur eines: Es wird Veränderungen geben im Vergleich zum letzten Spiel."

+++ Angst vor einem Elfmeterschießen? +++

"Wir haben gesehen, dass die Chilenen gut schießen können. Aber davor haben wir dennoch keine Angst. Wir haben selbst gute Schützen und einen guten Torwart."

+++ Löw über die Leistung gegen Chile +++

"Wir müssen die sehr gute flexible Offensive von Chile in Schach halten und zugleich eigene Chancen kreieren. Das haben wir beides im Gruppenspiel nicht gut genug gemacht."

+++ Weltklassespieler +++

"Wenn man Weltmeister werden will, braucht man Weltklassespieler. Deswegen ist die Frage, ob große Talente, die jetzt dabei waren, den nächsten Schritt zum Weltklassespieler machen können. Dieser Schritt ist nötig."

+++ Löw über den Confed Cup +++

"Der Confed Cup hat uns viel gebracht. Junge Spieler konnten sich einleben und Erfahrungen sammeln. Der Confed Cup sagt aber nichts über die künftige Weltmeisterschaft aus. Dafür liegt noch zu viel Zeit dazwischen."

+++ Löw warnt EM-Helden +++

"Wir haben uns alle darüber gefreut, dass die U-21 Europameister wurde. Ich finde es großartig, dass junge Spieler schon solche Leistungen zeigen, aber am Ende müssen sie sich noch weiter steigern. Es kommen Rückschläge, Verletzungen, Formkrisen – mit all dem müssen sie umgehen. Diese Spieler stehen am Anfang. Die schwere Zeit und all die harte Arbeit kommt noch."

+++ Löw über die U-21 +++

"Ich bin sehr froh, dass wir Europameister geworden sind. Und das, obwohl Leistungsträger wie Goretzka oder Werner nicht dabei waren."

+++ Löw steht zu Entscheidungen +++

"Ich wusste, dass es Kritik gibt, dass nicht die erfahrensten Spieler dabei sind. Aber ich stehe zu meinen Entscheidungen. Ich wusste, dass es die Jungs gut machen."

+++ Löw tritt auf +++

"Wir wollten ins Finale und wir sind zu Recht im Finale. Wir wissen, was uns am Sonntag erwartet. Chile ist eine erfahrene Mannschaft mit vielen Automatismen."

+++ Draxler über die eigene Stärke +++

"Wenn wir unsere beste Leistung zeigen, werden wir siegen - unabhängig von Chile."

+++ Draxler hebt deutsche Leistungen hervor +++

"Die U-21 hat den Titel geholt, wir können am Sonntag auch erfolgreich sein. Das zeigt, was für ein Potential in den deutschen Mannschaften steckt."

+++ Draxler über Chile +++

"Gegen Chile haben wir nicht unsere beste Leistung gezeigt. Wir haben die ersten 15 Minuten verschlafen. Das darf uns nicht passieren. Morgen müssen wir über 90 oder 120 Minuten da sein. Die Chilenen sind stark und fit. Wir müssen hellwach sein."

+++ Draxler über offenen Brief an Russland +++

"Wir sind sehr gastfreundlich empfangen worden. Mit offenen Armen. Wir haben uns sehr sicher gefühlt. Es war eine tolle Zeit. Das wollte ich mit dem Brief zum Ausdruck bringen."

+++ Draxler spricht +++

Draxler: "Wir sind sehr stolz, ins Finale gekommen zu sein. Wir wissen, dass Chile stark ist. Aber wir sind fit und heiß und wollen gewinnen."

+++ Es geht los +++

Julian Draxler betritt das Podium. Ein FIFA-Sprecher erklärt den Journalisten die Regeln. Jeder bekommt eine Frage.

+++ Mazic pfeift Finale +++

Der Serbe Milorad Mazic wird das Finale des FIFA Confederations Cup in St. Petersburg leiten. Das gab der Weltverband FIFA am Samstag bekannt. 

Der 44-Jährige mit Champions-League-Erfahrung hat bei der Mini-WM in Russland bereits das Spiel zwischen Kamerun und Australien (1:1) in der deutschen Gruppe B gepfiffen. Bei der WM 2014 war er Schiedsrichter des deutschen Auftaktspiels gegen Portugal (4:0), in der WM-Qualifikation leitete er 2013 das deutsche 3:0 gegen Österreich.

+++ DFB-Team kann nicht im Stadion trainieren +++

Eine Stunde nach der PK (16.30 MESZ) ist die letzte Trainingseinheit vor dem Finale angesetzt. Statt diese aber wie geplant im Stadion zu absolvieren, musste das DFB-Team umplanen.

Wie die FIFA am Samstag mitteilte, kann der Weltmeister sein Abschlusstraining nicht wie ursprünglich geplant in der Krestowski-Arena, in welcher das Endspiel stattfindet, abhalten, sondern muss stattdessen auf einen anderen Platz ausweichen.

Der Weltverband begründete die kurzfristige Maßnahme damit, dass der im Verlauf des Turniers bereits heftig kritisierte Rasen der Arena, in der im kommenden Jahr auch WM-Spiele stattfinden, geschont werden müsse.

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