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Lucio spielte jahrelang für den FC Bayern © Getty Images

Der Confed Cup gerät zunehmend in Verruf. Diese Entwicklung können die ehemaligen brasilianischen Nationalspieler Lucio und Cafu nicht nachvollziehen.

Brasiliens ehemalige Weltmeister Lucio und Cafu haben die Bedeutung des Confed Cups (ausgewählte Spiele LIVE im TV auf SPORT1) unterstrichen und zeigen wenig Verständnis für eine zu kritische Betrachtung des Turniers.

"Dass man den Confed Cup so kritisch sieht, kann ich nicht verstehen. 2005 wurde der Confed Cup in Deutschland ausgetragen, und das war schon eine sehr große Veranstaltung, die für Deutschland als WM-Gastgeber 2006 eine große Bedeutung hatte", sagte Lucio.

Der ehemalige Profi von Bayern München nannte den anstehenden Konföderationen-Pokal in Russland (17. Juni bis 2. Juli) "ein wichtiges Turnier", das in den vergangenen 20 Jahren enorm an Bedeutung gewonnen habe.

Cafu zeigt Verständnis für Löw

Landsmann Cafu zeigte trotzdem Verständnis, dass Bundestrainer Joachim Löw ein Jahr vor der WM mit seiner Mannschaft nicht in Bestbesetzung nach Russland reist.

"Das ist natürlich die Entscheidung des Trainers, und die muss man respektieren", sagte der 46-Jährige: "Er weiß, warum er diese Entscheidung getroffen hat."

Dass Deutschland den Confed Cup auf die leichte Schulter nimmt, glaubt der Weltmeister von 1994 und 2002 jedoch nicht. "Es geht jetzt um junge Spieler, die eine große Verantwortung haben, denn sie werden den Weltmeister beim Confed Cup vertreten", sagte Cafu: "Sie wollen sich bestimmt nicht blamieren, denn Deutschland hat eine große Verantwortung."

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