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Gareth Bale (r.) gewann mit Real Madrid zweimal die Champions League © Getty Images

Gareth Bale kennt die Gründe für den englischen Misserfolg in der Champions League. Vor allem das Niveau der englischen Liga "brennt dich für eine lange Zeit aus".

Mit seinem Wechsel von Tottenham Hotspur zu Real Madrid hat Gareth Bale alles richtig gemacht.

In drei Jahren gewann der Waliser zweimal die Champions League, in diesem Jahr soll der dritte Coup folgen. Der letzte Gewinn der Königsklasse durch einen englischen Klub ist allerdings schon fünf Jahre her - 2012 triumphierte Chelsea im legendären "Finale dahoam" beim FC Bayern.

Für Bale liegen die Gründe der Durststrecke auf der Hand: "Es ist die Premier League. Du musst in jedem Spiel dort 100 Prozent geben, 90 Minuten lang. Sonst verlierst du", erklärte der Waliser in der Daily Mail. "In Spanien kannst du manchmal schon zur Halbzeit den Fuß vom Gas nehmen. Man kann Spielern Pausen geben. Wenn du in der Premier League Spieler schonst, wirst du kein Match gewinnen."

Auch die Winterpause sei ein wichtiger Grund für den Misserfolg in Europa. "In England spielst du vier oder fünf Spiele in diesem Zeitraum und wir haben kein einziges. Du darfst dich fast nie ausruhen und das brennt dich für eine lange Zeit aus."

In der Zeit zwischen den Jahren tue er gar nichts. "Wir haben sieben, acht oder neun Tage frei. Ich gehe nach Wales zurück und besuche Familie und Freunde. Ich gehe dann ein oder zwei Tage ins Fitnessstudio, damit ich nicht in den Leerlauf komme."

Durch die Winterpause können sich Teams in Spanien, Italien und Deutschland mental vom Stress des Ligaalltags erholen. In England sei dies hingegen nicht möglich.

In der Champions League waren mit dem FC Arsenal, Leicester City und Manchester City noch drei englische Teams im Achtelfinale vertreten. 

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