Pal Dardai, Trainer von Hertha BSC äußerst sich zu FC Barcelona - Paris Saint-Germain im Achtelfinale der Champions League
Für den Familienfieden: Pal Dardai entscheidet sich für das Barcelona-Spiel © Getty Images

Pal Dardai sieht erst das Dortmund-Spiel, schaltet dann aber im Sinne des Familienfriedens auf Barca um. Für seine Söhne sei es Anschauungsunterricht gewesen.

Trainer Pal Dardai von Hertha BSC hat am Mittwochabend beim familiären TV-Abend auf das Fußballspiel des nächsten Gegners Borussia Dortmund gegen Benfica Lissabon (4:0) verzichtet und stattdessen das "Wunder von Barcelona" gegen Paris St. Germain (6:1) verfolgt.

Damit rettete der Ungar auch den Familienfrieden. Wie Dardai berichtete, habe man auf dem großen Fernseher der Familie zunächst das Dortmund-Spiel gesehen. 

Die Familie sei aber traurig gewesen, weil sie das Barca-Spiel auf dem kleinen Tablet verfolgen musste. "Ganz ehrlich, ich habe dann schnell umgeschaltet. Gott sei Dank. Jeder, der das Barca-Spiel gesehen hat, kann Tausend Sachen daraus lernen", sagte der Vater dreier Söhne. 

Dardai bremst vor Dortmund-Spiel

Zum sportlichen Vergleich am Samstag gegen Dortmund (15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm) meinte Dardai: "Es ist besser, wenn wir nicht zu übermotiviert sind." Im Training hätten es einige Spieler nach der 0:1-Niederlage in Hamburg unbedingt besser machen wollen. Dortmund sei eine große Mannschaft, sagte Dardai: "Aber bei guter Tagesform haben wir eine Chance."

Die Berliner können wieder auf Königstransfer Ondrej Duda zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler hatte wegen Knieproblemen seit dem Sommer lange gefehlt und wurde zuletzt zweimal eingewechselt. Auch U21-Nationalspieler Mitchell Weiser kehrt nach Rückenproblemen zurück. Beide Spieler werden wohl zunächst auf der Bank sitzen.

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