Leicesters Spieler feiern den Einzug ins Viertelfinale der Champions League © SPORT1-Grafik: Getty Images/The Sun/Daily Mirror

Leicester City und Trainer Craig Shakespeare werden nach dem Viertelfinaleinzug gefeiert, Sevilla erntet Kritik. SPORT1 zeigt die internationalen Pressestimmen.

Leicester City schreibt sein Märchen weiter. Der englische Meister dreht das Achtelfinale in der Champions League gegen den FC Sevilla und steht in der Runde der letzten Acht. Die englische Presse feiert Elfmeter-Killer Kasper Schmeichel und den neuen Trainer Craig Shakespeare.

In Spanien herrscht hingegen Enttäuschung vor, nach drei Titeln in der UEFA Europa League nacheinander scheitern die Andalusier diesmal früh im Europacup.

SPORT1 zeigt die Pressestimmen zu den Achtelfinalpartien am Dienstag:

Leicester City - FC Sevilla 2:0

BBC (England): "Leicesters Traum beim Debüt in der Champions League geht weiter. Der Meister erreicht das Viertelfinale nach einem geschichtsträchtigen Sieg gegen ein dezimiertes Sevilla."

Daily Mail (England): "Barcelona, Real Madrid, Bayern München, Juventus, Borussia Dortmund, Leicester. So sieht das Viertelfinale der Champions League derzeit aus. Denkt darüber nach. Fühlt es mit eurer Zunge. Lacht. Grinst. Staunt. Aber seid nicht geschockt. Dieses Leicester-Team kann unglaubliche Kraftakte vollbringen, wenn es will."

Guardian (England): "Leicester nach Schmeichels Heldentat im Viertelfinale. Es war ein besonderer Abend, der damit endete, wie Leicester City das letzte Kapitel seiner unglaublichen Geschichte feierte. Das Team von Craig Shakespeare hat seinen Platz unter den letzten Acht der Champions League gebucht."

The Sun (England): "Schmeichels späte Elfmeterparade schickt die Foxes ins Traumland. Die Fans befinden sich im siebten Himmel, nachdem die Männer von Craig Shakespeare ein episches Comeback schaffen und auf Kurs Richtung europäischer Herrlichkeit bleiben."

Mirror (England): "Von der Tragödie zur Komödie. Shakespeares Leicester dreht das Hinspiel und erreicht das Viertelfinale. Nasri wird nach einer Farce vom Platz geschickt, Leicester schreibt die Geschichte neu."

AS (Spanien): "Alptraum in Leicester. Die lebendigen Foxes vertreiben Sevilla aus Europa. Ein Tor in jeder Halbzeit durch Wes Morgan und Marc Albrighton reicht, um Sevilla rauszuwerfen."

Marca (Spanien): "Sevilla schießt sich selbst raus. Leicester befreit sich aus den Tiefen der Verzweiflung und erreicht schon wieder unwahrscheinliche Höhen. Sevilla verschießt einen Elfmeter und verliert Samir Nasri. Die Hoffnungen auf das erste Viertelfinale in der Champions League verdampfen im glückseligen King Power Stadium."

Mundo Deportivo (Spanien): "Der Traum Sevillas endet in Leicester. Es sollte nicht sein für Sevilla, dem ein Tor zur Verlängerung fehlt. Leicester erreicht bei seiner ersten Champions-League-Teilnahme das Viertelfinale und darf am Freitag nach Nyon reisen."

Juventus Turin - FC Porto 1:0

Gazzetta dello Sport (Italien): "Allegri (Juve-Coach Massimiliano Allegri, Anm. d. Red.) hatte vor dem Spiel gesagt, dass kein Feuerwerk vonnöten sei. Seine Spieler nahmen ihn beim Wort und minimierten das Risiko - bis auf einige Knaller von Dybala. Der Argentinier übernimmt auf seinem Weg zum Superstar die Verantwortung. Porto zeigt sich wie erwartet kämpferisch, doch spätestens mit der zweiten Roten Karte im zweiten Duell ist das Feuer erloschen."

Tuttosport (Italien): "Dybala macht's: Porto K.o. Juventus kontrolliert und fliegt ins Viertelfinale."

Diario de Noticias (Portugal): "Nach der 0:2-Heimniederlage wurden die Drachen erneut von den Italienern geschlagen. Ein Elfmetertor des Argentiniers Paulo Dybala in der 42. Minute reichte, um die Niederlage und das endgültige Aus in der Champions League zu diktieren."

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