Der derzeit verletzte Serge Gnabry spricht über den möglichen Wechsel von Julian Nagelsmann zum FC Bayern und seine Ziele in den kommenden Jahren.

Serge Gnabry hat den Wechsel zur TSG Hoffenheim nicht bereut und ist der Meinung, dass es die richtige Entscheidung war: "Absolut. Ich stehe zu meinen Entscheidungen und überlege sie mir zuvor sehr gründlich", sagte er im Kicker.

Zwar sei es schade, dass sein Team den Sprung in die Champions League verpasst habe. "Aber auch die Europa League ist ein attraktiver Wettbewerb, an dem Hoffenheim zum ersten Mal teilnimmt", so der U21-Europameister, der momentan an einer Oberschenkelzerrung laboriert und deshalb nicht an den Länderspielen teilnehmen kann.

Um die WM-Teilnahme macht sich Gnabry deshalb jedoch noch keine Sorgen: "Natürlich wäre es besser, wenn ich jetzt dabei wäre und mit dem Team trainieren könnte. Aber die Saison ist noch lang, es sind noch einige Monate, bis die Entscheidung fällt. Ich hoffe, dass ich jetzt fit bleibe und mich dann zeigen und beweisen kann".

Außerdem glaube er nicht, dass seine Chancen höher stünden, wenn er dieses Jahr beim FC Bayern geblieben wäre: "Es geht nur darum, welche Leistungen ich zeige, nicht wo. Wir haben in der Nationalelf nicht nur Spieler, die bei Bayern spielen."

Dennoch steht der 22-Jährige in engem Kontakt mit den Münchnern, zu denen er im Sommer definitiv zurückkehren wird, "es sei denn, für die andere Seite ändert sich etwas".

Gnabry schwärmt von Nagelsmann

Begeistert zeigt sich der Neuzugang der TSG von seinem derzeitigen Coach Julian Nagelsmann. Er hat ein wahnsinnig gutes taktisches Verständnis. Wie sehr er ins Detail geht, was er alles sieht und findet - irre! Und er hängt sich brutal rein. Aber er fordert auch brutal viel.. Deswegen läuft es auch in Hoffenheim, weil er das Niveau extrem hoch hält", schwärmt der 22-Jährige von Nagelsmann.   

Ob er zukünftig dann auch von Nagelsmann trainiert wird, weiß er nicht: "Das kann ich nicht sagen, ich weiß es nicht. Aber man weiß nie, was passiert, jeder geht seinen eigenen Weg", so Gnabry zum heiß diskutierten Wechsel des jungen Trainers zum Rekordmeister. "Ich konzentriere mich jetzt voll auf Hoffenheim. Und hoffe trotzdem das Beste für Bayern".

Für seine Karriere, wo sie auch stattfindet, hat der Flügelflitzer jedenfalls ein klares Ziel: "Titel zu holen. Das Gefühl, ein Finale zu verlieren wie bei Olympia oder einen Titel zu gewinnen wie mit der U21, das ist ein gewaltiger Unterschied".

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