Pierre-Emerick Aubameyang und Robert Lewandowski sind die Top-Torjäger der Bundesliga © Imago

Für Ottmar Hitzfeld hat der Gabuner für Dortmund eine größere Bedeutung als der Pole für die Bayern. Von FCB-Zugang James ist er nicht überzeugt.

Der ehemalige Meistertrainer Ottmar Hitzfeld hat die Bedeutung der beiden Weltklasse-Stürmer Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang für ihre jeweiligen Vereine verglichen.

"Aubameyang ist für Dortmund noch wertvoller als Lewandowski für Bayern", sagte er dem Portal Sportbuzzer: "Lewandowski kann man auch mal durch Müller ersetzen, der ebenfalls Weltklasse verkörpert. Aubameyang kann Dortmund nicht ersetzen." 

Außerdem sieht Hitzfeld Bayerns Star-Neuzugang James nicht auf absolutem Weltklasse-Niveau.

"James ist ein überragender Spieler, der Bayern weiterbringen wird, weil er eine weitere Alternative ist", sagte der 68-Jährige dem Portal Sportbuzzer, Hitzfeld fügte jedoch hinzu: "Er ist kein Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo."

Im Supercup zwischen Hitzfelds Ex-Klubs Bayern München und Borussia Dortmund am Samstag (20.30 Uhr im LIVETICKER) wird der Kolumbianer aufgrund einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel fehlen.

Starke Kritik übte Hitzfeld am Transfergebahren in der englischen Premier League. "Die Engländer zahlen zu hohe Ablösesummen – diese machen einen Spieler aber auch nicht besser", sagte der zweimalige Champions-League-Sieger als Trainer: "In England hat man es versäumt, eigenen Nachwuchs zu integrieren, stattdessen zu viele Ausländer gekauft. Wenn man Geld hat, ist die Verlockung natürlich groß. Es ist aber ein Fehler." 

Als positives Beispiel für gutes Wirtschaften nannte Hitzfeld Christian Streich, den Trainer des Bundesligisten SC Freiburg. "Christian Streich ist ein Vorbild für seine Kollegen. Er jammert nicht, wenn ihm wieder seine Spieler weggekauft werden. Streich ist immer der Trainer des Jahres, wenn er es wieder schafft, in der Bundesliga zu bleiben", sagte Hitzfeld.

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