Mario Götze muss weiter Medikamente nehmen
Mario Götze muss weiter Medikamente nehmen © dpa Picture-Alliance

Mario Götze arbeitet an seinem Comeback bei Borussia Dortmund. Gegen seine Stoffwechselerkrankung muss er aber weiter Medikamente nehmen, erklärt der Weltmeister.

Mario Götze arbeitete nach der Diagnose seiner Stoffwechselkrankheit weiter an seinem Comeback. Er ist zwar inzwischen in den Trainingsbetrieb von Borussia Dortmund zurückgekehrt, seine Krankheit hat er aber noch nicht überwunden. 

"Ich kann problemlos wieder Leistungssport betreiben - muss aber weiter therapieren", sagte der WM-Held dem kicker: "Durch Medikamente, die ich weiter nehmen muss."

Götze: "Stoffwechselprobleme gehören zu meinem Leben"

In einem Testspiel gegen Atalanta Bergamo am Dienstag konnte Götze sogar bereits das erste Mal seit seiner Stoffwechselerkrankung mehr als 45 Minuten spielen. "Meine Stoffwechselprobleme gehören jetzt einfach zu meinem Leben dazu. Ich bin froh zurück zu sein und das tun zu können, was ich liebe", erzählt der Weltmeister.

Götze macht jedoch keinen Hehl daraus, dass er auf dem Weg zurück zu seiner Topform weiter Zeit benötigt. "Natürlich brauche ich noch Training und Spiele, um in den Rhythmus zu kommen. Das ist mir klar. Und ich hoffe, allen anderen Menschen auch", sagte der 25-Jährige: "Ich komme nicht nach fünf Monaten aus der Reha und bin gleich bei 100 Prozent. Das dauert definitiv seine Zeit."

Götze will keine Bevorzugung in der Nationalmannschaft

Während der fünf Monate nach seiner Diagnose musste der 25-Jährige "ein spezielles Programm absolvieren, zu dem ganz normale körperliche Belastungen gehörten": "Es ist nicht so, dass ich von heute auf morgen gar nichts mehr machen konnte und verschollen war."

"Ich habe meine Reha an verschiedenen Orten gemacht - und meinen Urlaub dann in den USA verbracht. Alles war mit dem Verein und den Ärzten abgesprochen", erzählt der Weltmeister.

Mit Blick auf die WM-Endrunde im kommenden Jahr in Russland will Götze wegen seines Siegtreffers im Finale 2014 gegen Argentinien nicht von Bundestrainer Joachim Löw bevorzugt behandelt werden: "Rio war ein unglaublich schönes Ereignis, liegt aber bei der nächsten Weltmeisterschaft vier Jahre zurück. Einen Bonus sollte es dann nicht mehr geben."

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