Hasan Salihamidzic glaubt nicht an einen Streik eines Bayern-Spielers
Sportdirektor Hasan Salihamidzic tritt beim FC Bayern die Nachfolge von Matthias Sammer an © Getty Images

München - Der neue Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat sein Engagement beim FC Bayern an keine Bedingungen geknüpft. Damit unterscheidet er sich von Philipp Lahm.

Hasan Salihamidzic hat sein Engagement als Sportdirektor beim FC Bayern an keine konkreten Bedingungen geknüpft.

"Das ist für mich nicht so wichtig", sagte Salihamidzic der ARD auf eine entsprechende Nachfrage: "Für mich ist erstmal wichtig, dass ich einen guten Job mache. Es ist keiner beim FC Bayern schlecht behandelt worden, wenn er einen guten Job gemacht hat. Wir haben mit dieser Mannschaft, diesem Trainer und diesem guten Kader einiges vor."

Lahms Forderungen werden nicht erfüllt

Vor Salihamidzic galt lange Zeit Philipp Lahm als Wunschkandidat der Bayern auf die Nachfolge von Matthias Sammer, der bis Juli 2016 als Sport-Vorstand fungierte. Doch Lahm sagte schließlich im Februar ab, da ihm im Gegensatz zu Sammer kein Sitz im Vorstand zugesichert wurde.

Auch Salihamidzic wird zunächst kein Vorstandsmitglied bei den Bayern werden, auch wenn der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge schon vergangene Woche sagte, der Sportdirektor habe "sicherlich auch die Aussicht, in das Vorstandsgebäude einzuziehen".

Nach dem Willen von Vorstandschef Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß soll Salihamidzic mitverantwortlich für das neue Nachwuchsleistungszentrum sein und als Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft sowie Vorstand fungieren. 

"Ich werde viele Gespräche führen, mich einarbeiten, erstmal ankommen und die Mannschaft kennenlernen", blickte Salihamidzic auf seine bevorstehende Aufgaben.

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