1. FSV Mainz 05 II v Werder Bremen II - 3. Liga
Sambou Yatabare spielte in der vergangenen Saison auch in der zweiten Werder-Mannschaft in der 3. Liga © Getty Images

Werder-Reservist Samdou Yatabare hat Ärger mit der Polizei. Der Bremer wird nach einem Angriff auf einen Polizisten in Gewahrsam genommen.

Mittelfeldspieler Samdou Yatabare von Bundesligist Werder Bremen ist am Montag nach einem angeblichen Angriff auf einen Polizisten in Gewahrsam genommen worden.

Die Attacke soll auf einem Parkplatz des Flughafens Charles de Gaulle vorgefallen sein. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

Der Streit ereignete sich nach einem Verkehrsvorfall auf der Autobahn, die zum Flughafen führt. Yatabare soll den Polizisten geschlagen haben, woraufhin dieser zu Boden gegangen ist und sich am Auge verletzt hat.

"Der Polizist zeigte seine Waffe und seine Marke, um den Beschuldigten zu beruhigen", zitierte die Agentur eine an der Untersuchung beteiligte Quelle: "Als er sie jedoch weggesteckt hatte, brach eine neue verbale und körperliche Auseinandersetzung aus."

Keine Stellungnahme von Werder

Die Hanseaten haben mittlerweile Kontakt zu dem 28-Jährigen aufgenommen, wie der Verein auf SID-Anfrage bestätigte. Darüber hinaus wollen die Norddeutschen vorerst keine Stellungnahme zu dem Vorfall abgeben. 

Yatabaré kam in der vergangenen Saison lediglich auf zwei Bundesligaeinsätze und wurde im Verlauf der Spielzeit zur U23 in die 3. Liga abgeschoben.

Zusammen mit drei Teamkollegen war der Mittelfeldspieler am Sonntag vom Training freigestellt worden und hatte daraufhin angekündigt, sich privat fit halten zu wollen.

An der Weser ist man bemüht, bis zum Ende der Tranferperiode am 31. August einen neuen Klub für den Malier zu finden. Zuletzt hatte der FC Metz Interesse gezeigt. Yatabares Vertrag in Bremen läuft noch bis zum 30. Juni 2019.

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