Borussia Dortmund v Werder Bremen - Bundesliga
Sambou Yatabare hat Ärger mit der Justiz © Getty Images

Der Bremer Mittelfeldspieler nimmt Stellung dazu, wie es zu seiner Festnahme kam. Seine Reaktion sei nur aus dem überzogenen Verhalten des Polizisten resultiert.

Nachdem Mittelfeldspieler Sambou Yatabaré (28) von Bundesligist Werder Bremen nach einem angeblichen Angriff auf einen Polizisten aus dem Gewahrsam entlassen wurde, hat er sich nun erstmals zu Wort gemeldet.

In der französischen Zeitung L'Equipe sagte Yatabare, er wollte mit seiner Familie einen Flug nach Nizza erreichen.

"Auf der Fahrt habe ich einmal vergessen zu blinken. Daraufhin ist der Fahrer hinter mir durchgedreht", sagte Yatabaré. Der Mann habe die Familie anschließend aufgefordert, anzuhalten.

"Dann ist er ausgestiegen und hat eine Waffe auf uns gerichtet", beschrieb Yatabaré weiter. Zu keinem Zeitpunkt hat der Mann gesagt, dass er Polizist ist. Ich wollte nur meine Familie schützen. Deshalb habe ich den Mann geschlagen."

Yatabaré war Anfang der Woche in Paris verhaftet worden, nachdem er einen Polizisten, der in Zivil unterwegs war, ins Gesicht geschlagen haben soll. Die Attacke soll auf einem Parkplatz des Flughafens Charles de Gaulle vorgefallen sein.

In der vergangenen Saison kam Yatabare lediglich auf zwei Bundesligaeinsätze und wurde im Verlauf der Spielzeit zur U23 in die 3. Liga abgeschoben.

Werder ist bemüht, bis zum Ende der Tranferperiode am 31. August einen neuen Klub für ihn zu finden. Zuletzt hatte der FC Metz Interesse gezeigt, auch in Belgien soll er im Gespräch sein. Yatabarés Vertrag in Bremen läuft noch bis zum 30. Juni 2019.

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