BVB-Präsident Reinhard Rauball erstaunt die Kritik von Uli Hoeneß an den Werbereisen der Klubs nach Übersee. Borussia Dortmund will jedenfalls an dieser Praxis festhalten.

Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball hat sich von den Aussagen seines Münchner Kollegen Uli Hoeneß hinsichtlich Auslandsreisen der Bundesliga-Klubs verwundert gezeigt.

"Mich hat es ein klein wenig überrascht, jetzt zu diesem Zeitpunkt schon eine Bewertung vorzunehmen", sagte Rauball, der auch Ligapräsident ist, am Dienstagabend.

Hoeneß hatte gesagt, dass vier Spiele in zwölf Tagen "grenzwertig" seien.

Trotz bekannter Strapazen wie "unfassbar hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, Spiele, Rückreise, Jetlag und lange Flugdauer" will Rauball an derartigen Reisen nach Übersee festhalten, "vielleicht nicht nach Fernost, weil wir da jetzt schon drei Jahre hintereinander waren, sondern möglicherweise in die Vereinigten Staaten."

Mit den Werbetouren wollen die Topvereine die Bundesliga auch in noch weniger erschlossenen Märkten wie Asien oder den USA präsent machen.

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