Ein Sven Bender kennt keinen Schmerz © Imago

Sven Bender stellt bei Bayers Testspiel-Pleite seine Nehmer-Qualitäten unter Beweis. Heiko Herrlich lobt den Neuzugang - und kritisiert den Rest des Teams.

Sven Bender bleibt das Verletzungspech auch an neuer Wirkungsstätte treu.

Der Neuzugang von Bayer Leverkusen brach sich im Testspiel gegen Zweitligist SV Sandhausen die Nase. Der 28-Jährige ließ sich davon allerdings nicht unterkriegen und war bei der 2:3-Pleite der Werkself dennoch einer der Besten.

"Ein Sven Bender hat sich heute zum Beispiel nach zehn Minuten die Nase gebrochen und trotzdem bis zum Ende versucht, zu fighten", sagte Leverkusens Trainer Heiko Herrlich und verband das Lob für den neuen Mann mit Kritik am Rest der Mannschaft: "Dieses Gefühl hatte ich leider nicht von jedem Spieler. Daran werden wir auch in den nächsten Tagen arbeiten."

Bender ist vor kurzem von Borussia Dortmund nach Leverkusen gewechselt. Schon während seiner Zeit beim BVB wurde er immer wieder von kleineren und größeren Verletzungen zurückgeworfen.

Zuletzt war er Anfang des Jahres mit einem Bänderriss gut zwei Monate lang ausgefallen. 

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