FC Bayern Muenchen Audi Summer Tour - Day 6
James Rodriguez soll den FC Bayern international konkurrenzfähiger machen © Getty Images

Für Lukas Podolski ist Neuzugang James Rodriguez nicht der Heilsbringer für den FC Bayern. Für Thomas Müller bricht der Weltmeister zudem eine Lanze.

Der Wechsel von James Rodriguez zum FC Bayern sorgte für Aufsehen. Lukas Podolski betrachtet die Euphorie um den 26-Jährigen jedoch skeptisch.

"Klar haben die Bayern jetzt mit James noch einmal einen Topstar von Real Madrid verpflichtet. Ich weiß nicht, ob der Kolumbianer aber die Bayern gleich auf eine andere Stufe bringt", schrieb Podolski in seiner Kolumne in der Fussball Bild.

James sei zwar eine "weitere hochklassige Alternative, die vor allem bei den vielen Spielen, bei der hohen Belastung der Bayern wichtig bei der Rotation sein wird". Doch die entstandene Diskussion um Thomas Müller ist für Podolski "Schwachsinn".

"Wir reden und bewegen und bei ihm auf einem ganz hohen Niveau. Es ist auch Blödsinn zu glauben, dass sich vor der Weltmeisterschaft 2018 Müllers Situation in der Nationalmannschaft verändert. Er steht bei Jogi Löw keinen Millimeter schlechter da. Dafür hat Thomas viel zu viel geleistet. Leistung gebracht, von der andere nur träumen können", findet der Weltmeister.

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