Hannover 96 Rise Party to Bundesliga
Andre Breitenreiter ist seit 20. März 2017 Trainer von Hannover 96 © Getty Images

Der Hannover-Trainer gewährt seinen Spielern Freiheiten und fordert Vertrauen ein. Solange die Leistung stimmt, dürfen die Profis (fast alles) machen, was sie wollen.

Andre Breitenreiter lässt seine Profis an der langen Leine.

Der Trainer von Hannover 96 erlaubt seinen Spielern das Rauchen und den Konsum von Nuss-Nougat-Cremes zum Frühstück. Allerdings nur, solange die Leistung stimmt.

"Ich glaube, wir haben keinen einzigen Raucher in der Mannschaft. Aber ob sie eine rauchen, das juckt mich auch nicht. Da bin ich völlig entspannt und gelassen. Wichtig ist, dass die Jungs auf dem Platz funktionieren. Und wenn sie abends zwei Liter Cola saufen, dann funktioniert es irgendwann nicht mehr", erklärt Breitenreiter.

Im Trainingslager in St. Peter Ording wird jedoch natürlich auf die gesunde Ernährung geachtet. Das gehört heute im Profi-Sport einfach dazu. "Wir haben da absolute Fachleute", sagt Breitenreiter. "Und die Spieler leben auch sehr bewusst."

Ausnahmen sind durchaus erlaubt. "Man kann auch mal Nutella zum Frühstück essen. Das ist mir nicht wichtig. Wer das braucht, das ist auch gut für die Seele. Mein Gott, das sind doch alles Menschen. Aber natürlich nicht morgens, mittags und abends", so der 43-Jährige.

Trotzdem gibt es natürlich auch einige Regeln. Eine davon besagt zum Beispiel, dass im Trainingslager um 23 Uhr Bettruhe ist. Und auch Alkohol ist in St. Peter Ording verboten.

Was den Ex-Coach von Schalke 04 so richtig ärgert? "Unprofessionalität, schlechte Einstellung zum Job und wenn ich nicht alles dafür tue, um erfolgreich zu sein."

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