Bayern-Keeper Manuel Neuer (l., damals in Schalker Diensten) spielte noch gegen Hasan Salihamidzic zu dessen Profi-Zeiten © imago

Nach der Besetzung des Sportdirektorpostens bei den Bayern bekommt Salihamidzic Glückwünsche. Lothar Matthäus ist überrascht, Ottmar Hitzfeld ist begeistert.

Glückwünsche für den Beförderten:

Unter anderem Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat die "Beförderung" von Hasan Salihamidzic zum neuen Sportdirektor des FC Bayern München begrüßt.

"Das ist überraschend, aber ein guter Schachzug des FC Bayern. Er hat einen guten Kontakt zu den Verantwortlichen und den Spielern. Sein Herz schlägt bayerisch, deswegen ist er auch der richtige Mann", sagte Matthäus bei Sky Sport News HD.

Auch Bayern-Keeper Manuel reihte sich ein in die Schar der Gratulanten.

Hitzfeld "begeistert von der Entscheidung"

Sein ehemaliger Trainer Ottmar Hitzfeld, der Salihamidzic 1998 nach München holte und sechs Jahre lang trainierte, zeigte sich "begeistert von der Entscheidung. Er hat große Erfahrung im Fußball und hat eine hohe Sozialkompetenz", sagte Hitzfeld der Bild.

"Er weiß, wie der Fußball funktioniert. Das ist das Entscheidende. Und was die Finanzen betrifft, hat er immer die Unterstützung von Kalle und Uli, wird von ihnen lernen und sich entwickeln", erklärte Hitzfeld.

Glückwunsch-Tweet von Juventus

Die Bayern hatten Salihamidzic am Montag als Nachfolger von Matthias Sammer vorgestellt, der vor einem Jahr zurückgetreten war. Matthäus und Salihamidzic hatten von 1998 bis 2000 gemeinsam für die Bayern gespielt.

Nach seiner Zeit bei Bayern München hatte der 40-jährige "Brazzo" noch bei Juventus Turin gespielt. Die "Alte Dame" zollte Salihamidzic hinsichtlich der Ernennung zum Bayern-Sportdirektor nun ebenfalls Respekt mit einem Glückwunsch-Tweet. 

Salihamidzic war allerdings nicht der Wunschkandidat Nummer eins, wie auch Matthäus zugab. "Natürlich stand der eine oder andere eine Reihe vor Hasan. Aber es geht darum, wer dem Verein weiter helfen kann. Er wird seine Aufgabe so erledigen, dass man nach den drei Jahren weiter mit ihm zusammenarbeiten wollen wird", sagte Matthäus.

Weiterlesen