Der Bayern-Coach äußert sich bei der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz verärgert über die Kritik des Beraters des Bayern-Stars. Von einem Problem will er nichts wissen.

Bayern-Coach Carlo Ancelotti hat verärgert auf die Kritik des Beraters von Robert Lewandowski reagiert und eine verbesserte interne Kommunikation eingefordert.

"Lewandowski hat sich nie bei mir beschwert. Er war natürlich nicht happy, dass er nicht Torschützenkönig wurde. Aber mit der Saison war er zufrieden. Wir sind Meister geworden und er hat eine fantastische Saison gespielt. Ich war zufrieden mit ihm und er mit uns", sagte der Italiener bei der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz der Münchner am Samstagnachmittag.

Lewandowskis Berater Maik Barthel hatte zuletzt im "kicker" mangelnde Unterstützung seines Mandaten angeprangert und offenbart, der Pole sei "enttäuscht, wie ich ihn noch nie erlebt habe".

Barthel weiter: "Wie mir Robert erzählt hat, gab es keine Unterstützung und keinen Appell des Trainers, Robert im letzten Spiel zu unterstützen, um Torschützenkönig zu werden."

"Berater sprechen zu viel"

Ancelotti kann sich die harschen Worte nicht erklären und ging seinerseits in die Offensive: "Es ist nicht das erste Mal, dass Berater Zeitungen etwas Falsches sagen. Es ist nicht das erste Mal sein und wird auch nicht das letzte Mal sein. Es wäre gut, wenn Berater nicht mehr mit den Zeitungen, sondern mit mir oder dem Klub sprechen würden", so Ancelotti.", so der 58-Jährige.

Lewandowski war am letzten Bundesliga-Spieltag beim 4:1-Erfolg gegen Freiburg torlos geblieben und zog deshalb im Duell mit dem zugleich gegen Bremen (4:3) doppelt erfolgreichen BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang mit 30:31 Saisontreffern den Kürzeren.

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