Eintracht Frankfurt v Borussia Dortmund  - DFB Cup Final 2017
Ein Fan von Borussia Dortmund schwenkt ein bengalisches Feuer © Getty Images

Die Dortmunder Hooligan-Gruppierung "Riot0231" verkündet in einem offenen Brief überraschend ihr Ende. Doch die Auflösung wirft die Frage auf, ob es nur ein Manöver ist.

Die Hooligan-Gruppe "Riot0231", die Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bedroht haben soll, hat sich offenbar aufgelöst.

Die Gruppe, der über 50 Mitglieder angehört haben sollen und die immer wieder durch Gewalt und rechtes Gedankengut auffiel, hat einen offenen Brief an den BVB, das Landeskriminalamt, die Polizei und die Internetplattform "Faszination Fankurve" geschickt, in dem sie die Auflösung bekannt gibt. Das berichten die Ruhr Nachrichten.

In dem Brief heißt es: "Entgegen unserer Angewohnheit keine offiziellen Erklärungen oder Stellungnahmen abzugeben, werden wir uns heute ein erstes, einziges und vor allem letztes Mal öffentlich zu Wort melden: Wir erklären mit sofortiger Wirkung die Auflösung unserer Gruppe, die in der Öffentlichkeit vor allem unter dem Namen RIOT0231 bekannt ist".

Warum sich die Gruppe auflöste, geht aus dem Brief nicht hervor. Womöglich will sie dadurch einem Vereinsverbot zuvorkommen. Mitte Mai hatten Beamte Wohnungen von Mitgliedern durchsucht. Ziel war es Beweise zu finden, um ein Verbotsverfahren zu ermöglichen.

Derzeit wird durch das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen überprüft, ob der offene Brief echt ist.

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