Ralf Fährmann
Ralf Fährmann spielt seit 2011 beim FC Schalke 04 © Getty Images

Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2018 ist für Ralf Fährmann weiter ein Ziel. Unter Bundestrainer Joachim Löw findet er bisher keine Berücksichtigung

Torwart Ralf Fährmann vom Bundesligisten Schalke 04 hat den Traum von der WM 2018 noch nicht aufgegeben.

"Es kann immer mal plötzlich eine Verletzung passieren, was ich niemandem auf der Welt gönne. Doch ich sehe es als meine Aufgabe an, dass ich da sein muss, wenn ich irgendwann einmal die Chance erhalte", sagte Fährmann im Trainingslager der Königsblauen im österreichischen Mittersill. 

Eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) sei für den gebürtigen Chemnitzer "ein Traum".

Vier Torhüter mit besseren Chancen

Bislang ist der Schlussmann, der für Schalke auf 170 Pflichtspieleinsätze kommt, trotz durchweg konstanter Leistungen nicht von Bundestrainer Joachim Löw für die Nationalmannschaft berufen worden. Aktuell haben - neben Weltmeister Manuel Neuer - die Confed-Cup-Sieger Kevin Trapp (Paris St. Germain), Bernd Leno (Bayer Leverkusen) und Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) die Nase vorn. 

Die Gründe für seine Nichtberücksichtigung kennt Fährmann nicht. "Natürlich würde ich es gerne wissen, damit ich auch weiß, woran ich an mir arbeiten kann. Doch mit mir hat bislang niemand gesprochen", sagte der 28-Jährige.

Dennoch sei der Keeper mit sich im Reinen: "Ich weiß nur, dass ich mir nichts vorwerfen kann, weil ich konstant meine Leistungen bringe. Daher sind das Dinge, die nicht in meiner Hand liegen. Ich habe alles dafür getan. Ich kann jeden Tag in den Spiegel schauen."

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