Schalke 04 v Werder Bremen - Bundesliga
Ailton erzielte in seiner Bundesliga-Karriere insgesamt 106 Tore für Bremen, Schalke und Duisburg © Getty Images

Nach dem Transfer des Brasilianers Ailton zum VfB Stuttgart meldet sich nun Ex-Bremer Ailton zu Wort. Sein Name solle nicht ins negative Licht gerückt werden.

Der Name Ailton steht im deutschen Fußballgeschäft immer noch für Tore, Spaß und Samba. Der brasilianische Kugelblitz ging jahrelang in der Bundesliga auf Torejagd, gewann mit Werder Bremen 2004 sogar das Double und krönte sich zum erfolgreichsten Torschützen der Liga.

Nach etlichen Jahren kehrt der Kult-Name nun zurück in die höchste deutsche Spielklasse. Allerdings nicht in der altbekannten Form des Stürmers, der nach dem Ende seiner Karriere auch im Junglecamp zu sehen war.

Namensvetter im Schwabenland

Der VfB Stuttgart verpflichtete in der Sommer-Transferperiode den 22-jährigen Außenverteidiger Ailton vom portugiesischen Erstligisten Estoril Praia. Sein heute 44 Jahre alter Namensvetter schickte vorab eine Warnung in Richtung seines jungen Nachfolgers.

"Der Name Ailton hat einen sehr guten Klang in Deutschland. Wenn der gute Name Schaden nimmt, werde ich persönlich in Stuttgart anrufen und den jungen Ailton auffordern, seinen Namen ändern zu lassen",sagt der Kult-Brasilianer schmunzelnd in der Bild.

"Ailton heißen nur Offensivspieler"

Mit 106 Toren zählt Ailton immer noch zu den erfolgreichsten ausländischen Torschützen der Ligageschichte. Dass der VfB-Ailton Tore verhindern soll, sieht der Ex-Profi kritisch.

"Ailton heißen eigentlich immer Offensiv-Spieler. Ein Ailton in der Defensive - ich weiß nicht, ob das gutgehen kann", meint der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig.

Ailton wird zurzeit in der Bundesliga noch mit Angriffsfußball in Verbindung gebracht. Gut möglich, dass nun ein neues Kapitel über das Tore-Verhindern angelegt werden muss.

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