Armin Veh war zuletzt als Trainer bei Eintracht Frankfurt tätig
Armin Veh war zuletzt als Trainer bei Eintracht Frankfurt tätig © Getty Images

Junge Übungsleiter wie Tedesco, Schwarz und Nagelsmann bringen frischen Wind in die Bundesliga. Diesen Hang kritisiert Trainer-Routinier Veh - und findet ihn riskant.

Armin Veh hat die Tendenz zu jungen Trainern in der Bundesliga kritisiert.

"So leicht wie heute, Bundesliga-Trainer zu werden, war es noch nie", sagte der SPORT1-Experte der Deutschen Presse-Agentur.

Veh hält es für gefährlich, dass junge Trainer ohne Bundesliga-Erfahrung große Klubs wie Schalke 04 betreuen, wo Domenico Tedesco Markus Weinzierl beerbte.

"Heutzutage ist es ja sogar möglich, dass man mit einer Drittliga-Mannschaft absteigt und trotzdem Bundesliga-Trainer wird", sagte der 56-Jährige.

Der Trainer, der seit seiner Beurlaubung im März 2016 bei Eintracht Frankfurt als Experte im Doppelpass tätig ist, spielt auf den neuen Mainzer Trainer Sandro Schwarz an, der mit der Reserve-Mannschaft in die Regionalliga abgestiegen war.

Auch wenn Veh selbst als 29-Jähriger als Trainer angefangen hatte, musste er sich die Chance erst erarbeiten: "Ich musste schon dreimal Meister werden und aufsteigen bis ich dann eine Chance bekommen hab' in der Bundesliga."

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