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Die Bosse des FC Bayern und Trainer Carlo Ancelotti haben sich auf einen Transferplan geeinigt © Getty Images

Karl-Heinz Rummenigge erklärt, dass der FC Bayern ab sofort nach einem klar abgestimmten Plan Transfers abarbeitet. Qualität habe die oberste Priorität.

Alexis Sanchez, Marco Verratti, Leon Goretzka oder vielleicht doch Antoine Griezmann? Der FC Bayern München wird bereits seit Wochen mit diversen Stars in Verbindung gebracht. Sicher ist bisher nur eins: Intern sind die Pläne bereits abgesegnet - auch mit Trainer Carlo Ancelotti.

"Es gibt einen klar abgestimmten Fahrplan, was unsere Personalpolitik betrifft. Und dieser Plan ist vom Vorstand mit dem Trainer und mit dem Aufsichtsrat detailliert diskutiert und beschlossen worden. Und den versuchen wir jetzt umzusetzen", betonte Rummenigge und versprach bei FCB.tv: "Wir werden auch im nächsten Jahr eine sehr wettbewerbsfähige Mannschaft haben, die um Titel mitspielen wird!"

Konkret äußern sich die Bosse aber nicht. "Ich werde keine Namen kommentieren, im Moment werden ja viele Spieler im Zusammenhang mit uns als Gerücht diskutiert", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der Süddeutschen Zeitung und fügte an: "Aber klar ist natürlich auch, dass auf unserem Niveau Qualität oberste Priorität hat." Oder wie es Präsident Uli Hoeneß ausdrückte: "Wir haben einen Kader, wenn man den verstärken will, muss man Granaten kaufen."

Doch Wahnsinns-Transfers im dreistelligen Bereich wie in England schloss Rummenigge erneut aus. "Grundsätzlich macht der Markt den Preis. Trotzdem muss man nicht jeden Quatsch mitmachen, der von der Insel rüberkommt."

Der FC Bayern sei "selbstbewusst genug zu sagen, dass die Engländer uns nicht abhängen werden, auch wenn wir keine 100 Millionen für einen einzigen Spieler bezahlen. Unsere wirtschaftliche Philosophie ist bekannt. Die basiert auf seriösen und soliden Werten, und daran werde ich mich immer halten", betonte der Bayern-Boss.  

Bisher haben die Bayern die beiden Hoffenheimer Niklas Süle und Sebastian Rudy verpflichtet. Dies sei es "natürlich noch nicht" gewesen, so der Bayern-Boss: "Jetzt gilt es, in Ruhe und vor allem mit Rationalität die Dinge zu gestalten."

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