Bayern Muenchen v SC Freiburg - Bundesliga
Wegen Anastacias Auftritt verzögerte sich der Anpfiff der zweiten Halbzeit © Getty Images

Nach dem Ärger über das Rahmenprogramm der Meisterfeier des FC Bayern, erntet Christian Streich Verständnis von den Bayern-Spielern Die DFL hält sich bedeckt.

Nach seiner Kritik an der zu lang geratenen Halbzeitshow beim Spiel des SC Freiburg gegen den FC Bayern München bekam Christian Streich sogar Unterstützung von einigen Bayern-Spielern. 

So hatte neben Arjen Robben auch Mats Hummels Verständnis für die Kritik des Freiburger Trainers - und kritisierte das ausufernde Rahmenprogramm in der Münchner Arena. "Es wird schon immer mehr Show außen rum und jetzt auch mittendrin", sagte der Innenverteidier. "Ich finde es ehrlich gesagt nicht ganz so berauschend, aber es scheint dazuzugehören."

Wie denkt man bei der Deutschen Fußball-Liga über die zu extensiv geratene Pausen-Darbietung?

Die DFL wollte sich am Montag auf SPORT1-Anfrage nicht weiter äußern und verwies lediglich darauf, dass man sich bereits am Samstag zum Thema erklärt habe.

Streich, dessen Freiburger noch um die Teilnahme in der Europa League gekämpft hatten, war sauer aufgestoßen, dass sich der Wiederanpfiff nach der Pause wegen eines Auftritts des Pop-Stars Anastacia um mehr als acht Minuten verzögert hatte.

"Es war ein Fußballspiel und das Fußballspiel war von allem, was ich gesehen habe, das Tollste", so Streich: "Ohne diesen Künstlern zu nahe zu treten. Aber das ist ein Fußballstadion und wenn du dann als Mannschaft acht Minuten warten musst, ist das Wahnsinn", sagte Streich und verriet, dass sich Robben bei ihm für die Verzögerung entschuldigt hatte.

"Er ist zu mir gekommen und hat gesagt: Das geht nicht. Das ist für euch doch echt scheiße", berichtete Streich.

"Vor dem Spiel ist es in Ordnung, aber das in der Halbzeitpause war sehr unglücklich", fand Hummels: "Wenn beide Mannschaften auf dem Platz stehen und spielen wollen, es für Freiburg vor allem noch um etwas geht, dann kann ich hundertprozentig verstehen, wenn er sagt, das war nicht ganz optimal geplant."

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