Alexande Jobst vom FC Schalke 04 äußert sich zur Markterweiterung der Bundesliga
Alexander Jobst ist Marketing-Leiter des FC Schalke 04 © Getty Images

Die Bundesliga treibt die Vermarktung im Ausland voran. Laut dem Schalker Marketing-Boss sind Vereine wie Hoffenheim und Ingolstadt dafür nicht förderlich.

Laut Aussage des Marketing-Chefs des FC Schalke 04, Alexander Jobst, sind aufstrebende Vereine wie TSG Hoffenheim und der FC Ingolstadt nicht förderlich für die Vermarktung der Bundesliga im Ausland, insbesondere in China.

"Bei Popularität geht es um Faninteresse, Traditionsreichtum und Loyalität, und die Beispiele Ingolstadt und Hoffenheim zeigen, dass sie im chinesischen Fernsehen bei der Beachtung der Bundesliga kaum eine Rolle spielen", sagte Jobst ESPN.

Hingegen wäre der Aufstieg von Traditionsvereinen ein Vorteil. "Deshalb wäre es förderlich für die Positionierung der Liga im Ausland, wenn Klubs wie der VfB Stuttgart und Hannover 96 ins Oberhaus zurückkehren würden", fügte der Marketingexperte hinzu.

Testspiele in China geplant

Aus diesem Grund wäre die Abschaffung der 50+1-Regel eine Schwächung der Bundesliga. Wenn man die Regel abschaffen würde, würde es "dem Produkt Bundesliga im internationalen Kontext" nicht guttun, so Jobst weiter.

Um die Bekanntheit der Schalker im Reich der Mitte zu steigern, planen die Königsblauen, im kommenden Sommer Testspiele gegen andere Bundesliga-Klubs auszutragen.

"Es gibt konkrete Pläne, nicht nur gegen ortsansässige Teams zu spielen, sondern sich im Rahmen der Sommervorbereitung auch mit anderen Bundesligisten zu messen", erklärte Jobst. Ein Duell mit Revierrivale Borussia Dortmund schloss er jedoch aus.

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