Christian Streich lebt beim SC Freiburg Toleranz und Miteinander vor © imago

Freiburgs Trainer wirbt im Sportstudio für ein besseres menschliches Miteinander. Andere Länder machen es Deutschland vor, findet Streich.

An der Seitenlinie mag Christian Streich ein Lautsprecher sein. Wenn es um gesellschaftliche Belange geht, dann hat sich der Trainer des SC Freiburg schon häufiger als Mann der weisen Worte erwiesen. 

Seinen Auftritt im ZDF Sportstudio am Samstagabend nutzte Streich für ein Plädoyer für mehr zwischenmenschlichen Respekt und Toleranz. 

Streich: "Egal wo jemand herkommt"

"Soziale Kompetenz heißt, dass sich Menschen untereinander respektieren", sagte der 51-Jährige. Ein Wert, der beim Sportclub groß geschrieben wird. 

"Bei uns in der Kabine treffen sich viele Nationalitäten. Es geht nicht darum, wo jemand herkommt, es geht darum, wie jemand ist", sagte Streich. 

Der Trainer monierte eine gesellschaftliche Entwicklung, die Sorge bereitet. "Wie kommen wir auf die Idee, andere Menschen auszugrenzen?", fragte er.

Streich betonte, bei Auslandsreisen selbst häufig in den Genuss von Gastfreundschaft gekommen zu sein. "Warum soll es hier nicht so sein? Ich finde, in überwiegendem Maße ist es in diesem Land zum Glück noch so", sagte er. 

Weiterlesen